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ENDUROCAMP 3.0 – SV Reudern

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Am zweiten August-Wochenende fand das Endurocamp 3.0 in Reudern statt und war wieder ein voller Erfolg! Über 40 Kinder und Erwachsene kamen zusammen, um ein Wochenende voller Spaß und Action auf dem Reudener Sportplatz zu verbringen.

Bevor das alles stattfinden konnte waren aber einige Vorbereitungen, teils bis tief in die Nacht, erforderlich.


Am Freitagnachmittag ging es los mit Zelte aufbauen, Wohnwagen und Camper rangieren und Bikes abladen. Nach und nach füllte sich die Wiese mit Leben und guter Laune. Die Kids waren gleich voll in ihrem Element und bauten erste Hindernisse und Rampen auf. Nach getaner Arbeit stiegen sie direkt auf ihre Bikes und fuhren Runde um Runde über die Hindernisse. Auch der BikePark war wieder gut besucht und die Bikes wurden ordentlich gefordert.
Währenddessen kümmerten sich die Erwachsenen um das leibliche Wohl und bereiteten das Abendessen vor – Rote Wurst vom Grill, was will man mehr! Nach unzähligen Runden im BikePark bekamen die Kids dann auch allmählich Hunger und stürmten die Essensausgabe.


Bis in die Nacht hinein wurde am Fahrrad geschraubt. Der Einbau des Dropper-Posts, der eigentlich nur 10 Minuten dauern sollte, hat sich leider um 2 Stunden verzögert. 😁 Danach ließen wir den Abend dann gemütlich in geselliger Runde ausklingen und tauschten die besten Momente des Tages aus.

Nach einer ruhigen und kühlen Nacht erwachten die Teilnehmer nach und nach und machten sich auf den Weg zum Frühstücksbuffet. Frische Brötchen, Obst, Müsli und weitere Leckereien warteten darauf, genossen zu werden. Gut gestärkt zog es die Kinder direkt wieder auf ihre Fahrräder.

Nachdem am Samstagmorgen die letzten Besucher eingetroffen waren, konnte es endlich mit der Team-Schnitzeljagd losgehen. Bei den doch recht warmen Temperaturen freute man sich schon auf den erfrischenden Fahrtwind und die zahlreichen schattigen Kilometer durch den Wald. Nachdem der erste Wegpunkt an die Teams verschickt wurde, ging es los.

Ein Fahrrad nach dem anderen düste in den Wald hinein zum Forststützpunkt. Noch waren die Teams eng beieinander – aber das änderte sich schnell durch die vielen verschiedenen Routen zu den einzelnen Wegpunkten. Angekommen beim Forststützpunkt musste jedes Team ein Selfie vom Wegpunkt an den Schnitzeljagd-Beauftragten Matthias schicken, um den nächsten Wegpunkt zu erhalten.


Als zweites Ziel stand der Kiosk an den Bürgerseen auf dem Plan – bereits hier wählten die Teams unterschiedliche Routen. Auch das obligatorische Eis am Kiosk durfte natürlich nicht fehlen. Es gab aber auch Teams, die vorerst auf das Eis verzichteten, um einen kleinen Vorsprung vor den anderen Teams herauszufahren. Danach standen erstmal ein paar Höhenmeter auf dem Tourenprofil – es ging übers Reudener Hörnle hoch zum Picknickplatz am Hochbehälter Nonnenbrunnen.


Nach einer kurzen Trink- und Verschnaufpause machten sich die Teams auf den Weg zum Freilichtmuseum nach Beuren. Es ging über Trails, schnelle Waldwege und Wiesen – möglichst auf dem schnellsten Weg zum Freilichtmuseum. Für die älteren Kids gab es dann noch einen zusätzlichen Wegpunkt: die Burg Teck. Auch diesen Wegpunkt meisterte ein Team bravourös. Danach ging es dann für alle Teams zum letzten Wegpunkt – das Restaurant Kräuterbühl im Tiefenbachtal. Von dort ging es direkt zum Sportplatz Reudern, wo das Ziel wartete.

Gerüchten zufolge soll ein Team eine längere Pause zur Hydration im Kräuterbühl eingelegt haben. Es war aber auch warm 😉

Nach und nach kamen die einzelnen Teams erschöpft, aber bestens gelaunt, wieder auf dem Reudener Sportgelände an. Eine absolut unvergessliche Schnitzeljagd! Neue Routen und Trails wurden entdeckt, fleißig Kilometer und Höhenmeter gesammelt, die Navigations- bzw. Orientierungsfähigkeit wurde verbessert bzw. aufgebaut und Eis, Gummibärchen und sonstige Süßigkeiten zur Stärkung und Motivation aufgegessen.
Als Belohnung für die fleißigen Schnitzeljäger wartete schon ein leckeres Mittagessen, liebevoll zubereitet von unserem Koch Alexander.

Hungrige Bäuche wurden mit köstlicher Pasta und wahlweise Bolognese- oder Tomatensoße gefüllt. Nach den stolzen 23 Kilometern für die kleine und den 36 Kilometern für die große Runde war das auch wirklich nötig.

Gut gestärkt und ausgeruht ging es dann weiter mit dem nächsten Programmpunkt. Hier war die Kreativität der Kids gefragt: Bügelbilder mit MTB Reudern Schriftzug und anderen coolen Sprüchen durften auf T-Shirts verteilt und anschließend aufgebügelt werden. Wer es bunt mag, konnte sein T-Shirt oder andere Sachen noch mit Batik-Farben aufpeppen. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und die Kids waren total stolz auf ihre Meisterwerke.

Aber nicht nur beim T-Shirts verschönern waren die Kinder kreativ, sondern auch beim Aufbau der Rennstrecke für das große Abschlussrennen am Sonntag. Die ersten Vorbereitungen waren schon in vollem Gange und die Strecke nahm langsam Gestalt an. Sowohl die kleinen als auch die großen Rennfahrer freuten sich schon riesig auf das Rennen.

Am Abend war dann wieder Freestyle angesagt und alle konnten sich auf dem gesamten Gelände austoben. Zum Abschluss gab es dann noch einen verdienten Pizza-Schmaus mit entspanntem Beisammensein bis tief in die Nacht.


Und natürlich durften die vielen leeren Pizzakartons nicht direkt entsorgt werden! Diese wurden als Hindernis aufeinandergestapelt, damit man mit den Hopperramps darüber springen konnte. 😁

Der Sonntag war ganz dem Team-Rennen gewidmet. Nach einem gemütlichen Frühstück machten sich die Kinder voller Elan an die letzte Streckengestaltung. Es warteten knifflige Kurvenkombinationen, technische Anstiege, ruppige Abfahrten und Sprünge – also keine Zeit zum Durchatmen!

Insgesamt wurden drei Rennen ausgetragen: Die U9-Kinder fuhren 20 Minuten, die U11/U13-Kinder 30 Minuten und die Erwachsenen insgesamt 40 Minuten. Nach dem Vorbild des SauHeld-Cups starteten wir in 2er-Teams, wobei immer ein Fahrer auf der Strecke war. Der Wechsel erfolgte per Abklatschen im Start-/Ziel-Bereich – ganz unkompliziert und fair.

Allen Teilnehmern – ob groß oder klein – hat es riesigen Spaß gemacht und alles abverlangt. Während die Rennleitung Lisa und Sophie die Siegerehrung vorbereiteten, machten sich die anderen schon an den Abbau. Ruckzuck war die Strecke wieder abgebaut und alles wieder an seinem Platz verstaut. Danach wartete die Siegerehrung mit Finisher-Tüten, Urkunden und Sachpreisen auf die Rennfahrer – ein toller Abschluss!

Nach den letzten Siegerehrungen packten alle ihre Zelte zusammen, Bierbänke und Pavillons wurden abgebaut und alles wieder in den Ursprungszustand zurückversetzt. Gegen 15 Uhr war das Camp Geschichte – und hinterließ jede Menge strahlende Gesichter und neue Geschichten fürs nächste Jahr. Ein riesiges Dankeschön an alle Organisatoren und Helfer für diese unvergesslichen drei Tage!
Wir freuen uns schon jetzt auf das Endurocamp 4.0 in 2027!

(Originaltext von Stefan Kienzle – SV Reudern)