Knapp 50 Teilnehmer, drei Tage, ein Sportplatz am Waldrand und jede Menge Bikes – das war das Endurocamp 2.0 des SV Reudern. Von Freitag bis Sonntag verwandelte sich das Gelände in ein buntes Zeltlager voller Abenteuer, Action und unvergesslicher Momente.
Freitag – Auftakt und Prolog im Bikepark
Los ging’s am Freitagnachmittag: Zelte aufbauen, Nachbarn kennenlernen und die ersten Runden im neuen Bikepark drehen. Beim kleinen Prolog wurde gleich der Grundstein für die kommenden Tage gelegt. Der Gewinner durfte sich nämlich als Erster seine Teamkollegen für die Schnitzeljagd am Samstag aussuchen – ein Vorteil, den nicht alle so locker hingenommen haben.




Während im Vereinsheim nebenan eine Hochzeit gefeiert wurde, machten die Kids kurzerhand ihre eigene Party auf dem Zeltplatz – lautstark, kreativ und mit so viel Stimmung, dass die Hochzeitsgäste wohl nur neidisch rüberschauten.
Samstag – Teamgeist, Schnitzeljagd und ein „Fucking Frosch“
Nach einem gemeinsamen Frühstück startete das große Teambuilding: Aufgaben lösen, Technikübungen meistern und durch Trackstands wertvolle Zeitgutschriften abholen. Dann ging’s los zur Schnitzeljagd.
Ganz reibungslos lief es nicht: Dank vertauschter GPS-Koordinaten (sorry, Orga!) suchten manche Teams etwas länger nach dem richtigen Weg. Am Ende fanden aber (fast) alle ihr Ziel – und das mit jeder Menge Spaß. Unterwegs konnten Zusatzpunkte für Style, Waldwissen und Kreativität gesammelt werden. Ein geheimnisvoller „Fucking Frosch“ sorgte dabei für Diskussionen und fragende Gesichter.

Die Platzierung wurde über ein kompliziertes Punktesystem ermittelt, bei dem nicht nur sportliche Leistung, sondern auch Spaß bewertet wurde – was nicht jeder sofort nachvollziehen konnte. Aber spätestens mit einer Tüte Gummibärchen war die Welt wieder in Ordnung.










Der Lohn der Mühen: der neue Wanderpokal des Endurocamps, der hoffentlich auch in Zukunft für reichlich Motivation und spannende Wettkämpfe sorgen wird.
Neben der Jagd durchs Gelände war tagsüber noch reichlich Programm geboten: Perlenarmbänder basteln, Fahrradrahmen kreativ lackieren, im Bikepark shredden oder die Hopperramps so lange springen, bis die Felgen kapitulierten. Am Abend folgte der verdiente Pizza-Schmaus mit entspanntem Beisammensein bis tief in die Nacht.








Sonntag – Renntag im LeMans-Stil
Zum Abschluss organisierten die Kids selbst einen kompletten Renntag – mit allem, was dazugehört: abgesteckte Strecke, knifflige Kurvenkombinationen, technische Anstiege und ruppige Abfahrten. Verschnaufen? Fehlanzeige! Dafür jede Menge Action und Spaß.





Auch die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten und durften beim Teamrennen ihr Können unter Beweis stellen. Die besonderen Rennkombinationen wurden – stilecht – von ChatGPT ausgelost. Und weil es in Reudern Tradition hat: Alle Rennen natürlich im LeMans-Start.
Nach den letzten Siegerehrungen und dem Abbau der Strecke packten die Teilnehmer ihre Zelte zusammen. Gegen 15 Uhr war das Camp Geschichte – und hinterließ jede Menge strahlende Gesichter und neue Geschichten fürs nächste Jahr.
Fazit
Endurocamp 2.0 war ein voller Erfolg: ein Wochenende mit Bikes, Action, Chaos, viel Lachen und noch mehr Gemeinschaft. Nächstes Jahr geht’s in die nächste Runde – dann hoffentlich mit den richtigen GPS-Daten.