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AGJC Gomaringen – 2025

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Comeback mit Knalleffekt: Gomaringen setzt neue Maßstäbe im Alb-Gold Juniors Cup

Am vergangenen Samstag feierte das Mountainbikerennen in Gomaringen ein spektakuläres Comeback – und das nach sechsjähriger Pause. Ausgerichtet vom RV Gomaringen im Rahmen des Alb-Gold Juniors Cup, wurde die Rückkehr mit einer eindrucksvollen Strecke und großartiger Stimmung gefeiert.

Ein Kurs, der keine Ruhe gönnte

Schon beim ersten Streckencheck war klar: Hier wartet kein Spaziergang, sondern ein echtes Highlight auf die Teilnehmer. Technisch anspruchsvolle Bergpassagen, Steinfelder, Drops, enge Anlieger, ein Pumptrack, Sprünge und zahlreiche Richtungswechsel sorgten für ein Rennerlebnis auf höchstem Niveau. Die Strecke ließ kaum Zeit zum Verschnaufen und forderte von den Fahrerinnen und Fahrern volle Konzentration und fahrerisches Können.

Wetterglück für die Kids – Platzregen für die Großen

Trotz schlechter Vorhersagen hielt das Wetter erstaunlich gut – zumindest solange, bis die Kinder ihre Rennen abgeschlossen hatten. Erst beim anschließenden Race 4 All öffnete der Himmel seine Schleusen: Ein Platzregen setzte ein und verwandelte die Wiesenpassagen zunehmend in schmierige Rutschpartien. Sowohl bergauf als auch bergab wurde es rutschig, besonders auf den kleinen Steindrops, wo sich ein spiegelglatter Film aus Schlamm bildete. Fahrtechnisch war das eine echte Herausforderung – volle Konzentration war gefragt.

Einen kleinen Rennbericht zur U15 weiblich findet ihr hier.

Team eNTuro trotzt dem Wetter und glänzt mit Podiumsplatz

Das Team eNTuro schlug sich wacker und konnte in der Gesamtwertung einen starken 9. Platz einfahren. Besonders gefeiert wurde der zweite Platz in der Altersklasse Ü80, wo es sogar aufs Podest ging. Leider fiel ein starker Teamkollege – Stefan – bereits am Vormittag beim Streckencheck im Steinfeld verletzungsbedingt aus. Auf diesem Wege: Gute Besserung, lieber Stefan – come back stronger!

Geniale Wechselzone, kleine Schwächen im Drumherum

Ein echtes Highlight war die durchdachte, bidirektionale Wechselzone, die erst auf den zweiten Blick ihren ganzen Charme offenbarte. Eine clevere Lösung, die bestimmt Schule machen wird – wir sind sicher, das war nicht das letzte Mal!

Trotz der insgesamt tollen Organisation gab es kleinere Schwächen in der Infrastruktur: Die Parksituation war angespannt, und auch bei den sanitären Anlagen wäre ein Toilettenwagen womöglich die bessere Wahl gegenüber den aufgestellten Dixies gewesen.

Fazit: Ein gelungener Renntag mit Lust auf mehr

Mit dem Rennen in Gomaringen hat der RV Gomaringen eindrucksvoll bewiesen, wie ein modernes, spannendes MTB-Event aussehen kann. Anspruchsvolle Strecke, faire Wettbewerbsbedingungen und eine tolle Atmosphäre – trotz kleiner Schönheitsfehler ein rundum gelungener Tag.

Welcome back, RV Gomaringen – wir freuen uns aufs nächste Jahr!

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