Zum Inhalt springen

Ab zum Bodensee – 2026 – Tag 2

  • von

Direkt nach dem kleinen aber ausreichenden Frühstück haben wir uns auf den Weg zum Bodensee gemacht. Laut Komoot nur knapp über 250 Höhenmeter. Am Ende waren es dann doch doppelt so viele, aber mit dem Ziel vor Augen war das kein großes Thema.

Mit jedem weitern Kilometer sah die Landschaft mehr nach Urlaub aus und man konnte den Bodensee beinahe riechen. Vielleicht waren es aber auch nur die gedüngten Felder…

Da wir gut in der Zeit waren, haben wir einen kleinen Umweg zum Seepark Linzgau bei Pfullendorf gemacht um einen Vereinskollegen zu besuchen. Ursprünglich war geplant dort im Bootshaus einen kleinen Snack einzuwerfen, aber die mögen das frühe Aufstehen nicht und hatten leider noch geschlossen.

Wir sind dann spontan zum REWE ausgewichen. Kein kulinarisches Highlight mit durchgängig Luft nach oben.

  • Der Meisterbäcker kann keinen Espresso und nur trockene Kuchen (bei Zwetschgen!!! Geht das überhaupt ???)
  • Der REWE hat kein Calippo-Eis – das hätte beinahe den Livehack gefährdet

Trotzdem ging’s gut gelaunt an die letzten verbleibenden Höhenmeter, wobei wir mehrfach den nächsten Anstieg als den vermeintlich/hoffentlich letzten beworben haben. Die Glaubwürdigkeit bei den Kindern hat ein wenig gelitten.

Kurz vor dem Tiefpunkt gab es nochmal ein Turbogel für den Motor, um dann festzustellen, das waren dieses Mal wirklich die letzten fünfzig Höhenmeter 🙂

Ab jetzt nahezu durchgängig bergab bis zum See. Nur ein kleiner Klickersturz am Fußgängerüberweg hat uns den Flow genommen. Bremse repariert. Kind unverletzt.

Spätestens beim Zielfoto waren eh alle Strapazen vergessen!

Die Strecke hatte es durchaus in sich: Insgesamt kamen rund 1.500 Höhenmeter zusammen, wobei der höchste Punkt der Tour bei etwa 733 Metern lag. Es war also definitiv keine reine Spazierfahrt, sondern eine Tour, bei der man sich den Bodensee am Ende auch ein bisschen verdient hatte.

Besonders schön war, die Strecke gemeinsam mit meiner Tochter und Freunden zu erleben. Nicht einfach nur Kilometer abspulen, sondern unterwegs anhalten, quatschen, die Landschaft genießen und gemeinsam unterwegs sein – genau solche Touren bleiben im Kopf.

Den restlichen Tag haben wir am Strandbad von Unteruhldingen bei den Pfahlbauten ausklingen lassen, bevor wir nach dem Abendessen im Hotel Sternen erschöpft aber glücklich ins Bett gefallen sind.

Nächstes Jahr gerne wieder!