EUROBIKE 2013 – unsere Highlights

Nachdem wir ein Jahr ausgesetzt hatten ging’s dieses Jahr wieder auf die EUROBIKE nach Friedrichshafen. Neben der Mission neue Rahmen und Teilehersteller ins Programm aufzunehmen – dazu später vielleicht mehr – waren aufgrund des engen Zeitplans unsere wichtigsten Anlaufstellen SOLID Bikes / REVERSE Components und EVOC.

EVOC überzeugt wie immer mit Ihren sehr stylishen Rucksäcken,Taschen, Koffern und Protektoren. Unser persönliches Highlight war die Protektorenweste für Kids die zu einem Hammerpreis für 90€ über die Theke geht – das sollte jedem die Sicherheit vom Nachwuchs wert sein, vor allem weil die Weste in der Weite anpassbar ist und dadurch mitwächst.

Die BLACKLINE Edition des FR ENDURO Protektor Rucksacks ist der neue Technologie Träger für ein völlig neues Rückensystem. Aber schaut einfach selbst in unserer Bilderserie oder direkt beim Hersteller.

Natürlich bekommt Ihr alle Produkte auch bei uns, und wer bis zum 20.09.2013 bei uns bestellt bekommt noch einen Sonderrabatt von 10% auf das komplette Sortiment! JETZ BESTELLEN! 

Bei SOLID gabs auch Nachwuchs, und zwar im Downhill und Enduro-Bereich. Die neuen Namen die in Zukunft für Aufsehen sorgen werden sind STRIKE und MAGIX.

STRIKE

Das neue Downhillflagschiff kann sowohl mit 26″ als auch mit 27,5″ gefahren werden – ganz nach Strecke oder persönlichen Vorlieben. Der Prototyp kommt mit einer Dorado-Gabel die beide Radgrößen aufnimmt. Der Hinterbau kann über unterscheidliche Befestigungen für den Dämpfer auf die Radgröße angepasst werden.

Der Lenkwinkel liegt bei 63°, das Tretlager liegt mit 26″ Reifen bei 344 mm bis 353 mm, mit 650b liegt es bei 361 mm bis 370 mm über dem Boden. Der Federweg variiert zwischen 201 mm (650b) und 204 mm (26″) und wird durch einen 240 mm-Dämpfer kontrolliert. Das “Center Force Federungssystem” wurde in Zusammenarbeit mit Reichmann Engineering entwickelt und ist von den Reichmann-Bikes übernommen.

Wir sind gespannt wann wir das gute Teil über die Trails jagen dürfen 🙂

MAGIX

Das Solid Magix soll wird mit 27,5″ über die Trails fräsen, und das bei zwei verschieden einstellbaren Federwege: 155 mm und 175 mm. Damit lässt es sich auf die Einsatzbereiche All-Mountain und Enduro anpassen – auch 180 mm-Federgabeln sollen kein Problem sein, somit steht dem Aufbau als Freerider nichts im Wege. Das Bike wird sich sicher nicht nur auf Alpinen Trails, sondern auch in vielen Bikeparks wohlfühlen! Das Magix wird erst im neuen Jahr in Serie gehen – und wir können es kaum erwarten!!!

Zum Schluss hatten wir dann noch einen wichtigen Termin und wollten einen Teamfahrer für uns gewinnen, aber wir wurden uns leider nicht einig 🙂 Aber die Farbabstimmung hat schon mal gepasst – nice to meet you Danny!

Irina und Danny McAskill

Irina und Danny McAskill

So, das waren unsere persönlichen Highlights – bis bald auf den Trails dieser Welt!

Stay tuned – Sven

RESTPOSTEN BLOWOUT 2012 zum Saisonende

Die Saison neigt sich dem Ende zu, die EUROBIKE liegt schon wieder ein paar Wochen zurück und WIR BRAUCHEN PLATZ für neue Ware! Der Perfekte Zeitpunkt für Euch um zum Saisonende noch ein paar dicke Rabatte einzusacken 🙂

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Ihr könnt die Artikel natürlich direkt im Shop kaufen, oder auch gerne per Email, Facebook, Kontaktformular oder Telefon bestellen!

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Also worauf wartet Ihr – jetzt zuschlagen und sparen!

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Mitmachen und Gewinnen! Unter den ersten drei Gewinnern werden Sachpreise für dich und dein Bike im Wert von über 100€ verlost. Der Hauptgewinner darf sich auf ein TLD Sprint Jersey freuen! Die Preise für Platz 2 und 3 werden noch nicht verraten 🙂

Wir suchen das Beste Foto von Dir und deinem Bike! Egal ob im Bikepark, im Wald oder beim Putzen hinterm Haus – hauptsache den anderen gefällts!

Best Shot Contest

Um teilzunehmen musst du nur bei unserer Facebookseite oder auf der linken Seite in der Likebox auf „Gefällt mir“ klicken und ein Bild von dir und deinem Bike auf der Pinnwand posten. Danach musst du dich nur noch selbst auf dem Bild markieren und den Post an deiner Pinnwand teilen.

Du bist nicht bei Facebook angemeldet? Dann kannst du das hier nachholen, oder uns dein Bild per Email zukommen lassen. Schreib einfach an contest@less2m.de und wir stellen dein Bild auf unsere Facebookseite damit alle abstimmen können.

Wer gewinnt? Um zu gewinnen musst du für dein Bild so viele „Likes“ wie möglich sammeln – dafür hast du bis zum 31.07.2012 Zeit! Erzähl deinen Freunden und Bekannten davon und Gewinne einen der tollen Sachpreise.

Noch ein paar Worte zu den Voraussetzungen. Mit Helm und Protektoren können wir natürlich nicht beurteilen ob Du auf den Bildern auch wirklich selbst abgebildet bist – bitte sei so ehrlich und poste oder schicke nur Fotos die dich oder dein Bike zeigen, oder Bilder die auf einer deiner Touren entstanden sind. Am besten schickt Ihr natürlich noch einen Link oder ein Bild wo Du in den selben Klamotten ohne Helm erkennbar bist. Für die Auswertung der Platzierungen werden nur Bilder verwendet die mindestens 15 likes erhalten haben.

Schnappt Eure Bikes, vergesst die Kamera nicht und knippst was die Speicherkarte hergibt!

Wir freuen uns auf Eure Bilder – bis dahin

ROCK N ROLL

AlpX 2011 – Tourbericht

Am 14.08.2011 klingelt der Wecker bereits um 6h30 – zum Glück nicht verschlafen! Wochen der Vorbereitung und Organisation liegen hinter, und die Tour von St.Anton bis nach Riva vor uns. 310 Kilometer und knapp 11000 Höhenmeter. Ein zurück gibt es nicht mehr. Der Rucksack ist gepackt, das Bike gecheckt, mehr haben wir eh nicht dabei. Kann also nichts mehr schief gehen.

Dieses Jahr reisen wir mit dem Zug an. Stefan, Patrick und ich aus Nürtingen, Basti aus Salzburg. Zielbahnhof St.Anton. Die Vorfreude und ein Schaffner der lieber mit uns übers Biken redet als Fahrkarten zu kontrollieren machen die knapp acht Stunden Zugfahrt zu einem kurzweiligen Erlebnis. Auch der Schienenersatzverkehr mit Bussen von Bludenz nach St.Anton funktionierte perfekt. Die Bikes passten zwar nicht so ganz in die Halterungen, aber sind heil angekommen.

Endstation St.Anton und Basti wartet bereits auf uns und hat im Hotel eingecheckt. Zehn Minuten bergauf – kein Problem.

Zum Abendessen gabs nen Rostbraten der so dünn war dass er bereits ohne in der Pfanne gewesen zu sein Medium war – ich hab schon dickeres Carpaccio gesehen J

Nach dem Essen noch ne Runde Karten zocken und dann ab ins Bett.

Tag 1:

7 Uhr, Regen, die Frisur sitzt. Warum sollte es auch anders sein als im letzten Jahr?! Kurz die Regenpelle übergestülpt, High-Five mit den Jungs, Abfahrt – schlechtes Wetter gibt es nicht 🙂

Wir starten direkt bergauf und haben noch knapp 3500hm vor uns. Das Wetter ist extrem Wechselhaft, Jacke an, Jacke aus, Beinlinge ja oder nein.

Auf halber Strecke entdecken wir den Staudamm Kops, der schon beinahe versteckt in der Landschaft liegt und doch so riessig  ist. Hier lohnt sich ein kleiner Abstecher!

Weiter geht’s über ein paar nette Trails bis zur Silvrettastraße die uns unspektakulär aber schnell nach Ischgl bringt.

Dort angekommen stehen wir vor der Entscheidung 1000hm zu strampeln ohne Trails oder zuerst zu Gondeln und dann noch mal 1000hm auf den Spuren von Hans „No way“ Rey dem Salaaser Trail auf dem Bergkamm zu folgen. Dürfte klar sein wofür wir uns entschieden haben 🙂 Ab in die Gondel, weiter mit dem Sessellift und dann schieben bis zur Greitspitze. Ab hier ging es einen Sahnetrail immer am Grat entlang – links die Schweiz, rechts Österreich – die Welt lag uns zu Füßen 🙂

Nach dem Trail ist aber bekanntlich vor dem Trail und das bedeutete schuften. Eine ziemlich lange Schiebe- und Tragepassage über ein langes Geröllfeld und anschließend steil bergauf haben uns die letzten Kräfte abverlangt.

Nach knapp zehn Stunden auf dem Bike war die Heidelberger Hütte in Sichtweite und wir dreckig aber glücklich. Der letzte Trail zur Hütte war noch mal knackig und hat unsere Dämpfer auf die Probe gestellt – mit Erfolg! Ausgewaschen, schlammig, zerfahren und steil – genau wie wir es gerne haben. Im Anschluss noch eine Waschanlage für die Bikes 🙂

Wir werden auf der Hütte sehr freundlich empfangen und der Trockenraum für die Kleidung spielt uns in die Karten. In der Halbpension war ein 3-Gänge Essen enthalten das sehr zu empfehlen ist! Die Bedienungen sind sehr freundlich und zum Frühstück gibt’s alles was das Herz begehrt. Sogar Papiertüten für Pausenbrote sind vorhanden! Wir sind uns einig: An Preis/Leistung kaum zu überbieten!

Tag2:

Nachdem wir am Vorabend bei Regen ins Bett sind, war bereits um 6Uhr klar dass heute alles besser wird. Wolkenloser Himmel, ab zum Frühstück! Müsli, Wurst, Käse, Kaffee, Tee, Vollkornbrot und ein wenig Obst – so kann ein Tag starten.

Direkt vor der Türe starten wir die Schiebepassage zum Fimberpass und werden unterwegs von ein paar Hardtailfahrern überholt und belächelt – keine Angst wir sehen uns wieder, spätestens wenn Ihr auf der anderen Seite runtertragen müsst 🙂

Nach einem kurzen Luftdruckcheck am Gipfel konnte die Abfahrt beginnen. Zuerst flowig, dann technisch und steil, aber alles fahrbar – jedenfalls für uns. Im Vorbeiflug grüßen wir noch freundlich die netten Hardtailfahrer von heute morgen. Man sieht sich eben immer zweimal! Zwischendrin werden wir von einer Wandersfrau ausgebremst die ihren Rhythmus nicht wegen uns ändern wollte, na ja vielleicht hatte Sie schlecht geschlafen. Wir wünschen Ihr auf diesem Weg noch nachträglich alles gute auf der Suche nach dem perfekten flow 😉

Das erste Highlight des Tages liegt hinter uns, wir geniessen noch kurz das Panorama.

Weiter geht’s mit direktem Kurs auf die legendäre Uinaschlucht! Ein paar Meter über Asphalt waren nötig um ins nächste Tal zu gelangen. Ein notwendiges übel, aber nicht weiter schlimm. An der Einfahrt zur Schlucht werden wir noch kurz daran erinnert dass die Sicherheit vorgeht – sehr vorbildlich!

Vor Ort mussten wir feststellen dass es bis zu dem in den Fels gesprengten Weg noch ein paar Höhenmeter zu bewältigen gab. Es ging 400hm die Schlucht entlang bis wir den ersten Blick auf den schmalen Handelsweg erhaschen konnten. Nach einer kleinen Rast an einer Sennerei machten wir uns auf den Weg der Legende zu folgen 🙂

Sehr schmal und teilweise nicht abgesichert schlängelt sich der Weg im und am Fels entlang bis man nach weiteren 400hm eine Hochebene erreicht.

Solange sich Basti auf die Wassersuche begab und sich schon beinahe ausser Sichtweite befand, haben wir anderen einfach den Gebirgsbach benutzt der nach knapp 200m unseren Weg kreuzte. Um eine Erfahrung reicher bewältigten wir die letzten unwegsamen Meter zur Sesvenahütte gemeinsam. Während sich die Carbonradfahrer für das runterschieben stärken, hieß es für uns: Sattel runter, Bremsen auf, Adrenalin!

Einen Platten unterwegs im Formel-1-Style direkt vor einer Hütte innerhalb von knapp drei Minuten behoben – das wir keinen Beifall bekommen haben war alles 😉

Unspektakulär ging‘s weiter zu unserem Hotel in Morter. Beim Abendessen kam die Frage auf warum eine Bedienung ohne Wechselgeld unterwegs ist –  dieses Phänomen soll uns noch mehrmals begegnen, die Antwort bleibt jedoch aus!

Tag 3:

Die Müdigkeit am dritten Tag wurde durch eine Dusche auf der Fahrt durch Apfelplantagen vertrieben. Der Aufstieg über die Laatscher Alm zur Tarscher Hütte war nicht ohne.

Aber wir wußten ja was auf uns wartet – Kaiserschmarrn!! Danach war zwar 1 Stunde Verdauung angesagt, aber die Akkus wieder auf 100% geladen.

Ab der Tarscher Hütte hieß es schieben oder tragen bis auf den Tarscher Pass. Die Aussicht war aber jede Mühe wert und die Trails in Richtung Checkpoint St. Gertraud waren 1A. Lediglich der Schaltzug von Stefan mußte hier sein Leben lassen (R.I.P.).

In St. Getraud fanden wir Perfekte Verhältnis im Hotel vor. Räder waschen, Sauna genießen und den Waschservice voll in Anspruch nehmen. Ein geiler Abschluss eines perfekten Tages.

Tag 4:

Heute hieß es vor dem Start Schaltzug reparieren.

Durch einen Schraubenbruch wurde dies schwerer als gedacht. Nach einigen Problemen und letztendlich einem genialen Einfall von Basti konnte Schaltung und Schaltzug top repariert werden. Leider mussten wir hier einen schmerzhaften Verlust hinnehmen. Wir Gedenken in Stille an Bastis Garmin.

Auch hier hieß es nun wieder 800hm fahren und 400hm schieben. Die Pause an dem Bergbach war hier genau der richtige Energiespender.

Danach hieß es noch ein paar Höhenmeter schieben und dann nichts wie Luft raus aus den Reifen, Dämpfer checken und einen der geilsten Trails der Tour genießen. Wir alle gerieten das ein oder andere Mal immer wieder in einen „Blutrausch“. Dieser endete am Schluss der Trails mit ungewolltem Bodenkontakt noch einen Drop auf die kreuzende Schotterstraße.

Ärmel abklopfen, Wunde mit Alkohol desinfizieren und ab ins Tal. Vielen Dank an dieser Stelle an die nette Apothekerin – perfekt verarztet ging es weiter ins Hotel nach Dimaro.

Das Abendessen war, sagen wir eine echte Überraschung. Den bestellten Burger haben wir uns dann eben selbst gemacht.

Tag 5:

Nach einem typisch italienischen Frühstück bei einem Rennradteam noch schnell etwas Luft geschnorrt und mal wieder einen Schlauch in Rekordzeit getauscht bevor es losgeht. Die vom letzten Jahr bekannte Strecke von Dimaro nach Madonna die Campiglio lag vor uns. Auf 18 Kilometer ca. 800 Höhenmeter – kein Problem nach den vergangenen Tagen.

Voller Vorfreude aufs Gondeln und den höchsten Erwartungen an den Trail vom letzten Jahr war das Ergebnis eher ernüchternd. Der Trail war langweilig mit streckenweise müßigen Uphillpassagen. Kann es sein dass sich unsere Fahrtechnik im letzten Jahr so sehr verbessert hat. Anders können wir uns es nicht erklären. So schnell geht’s from Hero to Zero. Selbst die Wellen auf dem Fußgängerweg waren spaßiger.

Nach einer Runde durch den örtlichen Bikepark und einem obligatorischen Eis (Dos bollos im Becher please) gings im Nachbarhotel in die Saunalandschaft. So viel Luxus muss sein J Beim Abendessen mussten wir beinahe einstimmig feststellen: Kaninchen ist nicht so der Bringer!

Tag 6:

Gestartet sind wir wie im letzten Jahr und haben einen kleinen Frühstückstrail mitgenommen. Die drei bar im Reifen für die Strecke die vor uns liegt waren deutlich spürbar – Grip ist anders. Nachdem wir erstmal knapp 800hm bergab unterwegs waren ging es recht lange an einem Fluss entlang bevor wir den vermeintlich letzten Pass (Wie hiess der Pass?) der Tour auf Asphalt bewältigen mussten. Unterwegs noch kurz schleifende Bremsbeläge getauscht, und die restlichen Höhenmeter in Rekordzeit vernichtet. Am höchsten Punkt waren wir auf Trailsuche um ins Tal zu kommen, leider nur mit mäßigem Erfolg. Tragepassagen und teilweise umkehren trugen nicht zum Erhöhen des Spaßfaktors bei. Kurz vor dem Ziel hat uns das Navi durch den Urwald gelotst. Es war weit und breit kein Weg erkennbar, aber laut GPS waren wir richtig. Nur einzelne markierte Bäume liessen noch vermuten dass hier vor Jahren mal ein Weg entlang ging. Schieben, tragen, klettern war angesagt.

Bei den letzten Tiefenmetern über die Passstraße nach Riva haben wir noch den wunderschön gelegenen Tennosee entdeckt, den wir in der folgenden Woche auch zum Baden besucht haben. Postkartenpanorama, aber leider auch ein Steinstrand.

Für die endgültige Abfahrt nach Riva haben wir uns für den Adrenalinotrail entschieden – joaaa ganz nett, aber nicht empfehlenswert. Steil, schnell, technisch nicht wirklich anspruchsvoll und ein unnötiger Verschleiß an Bremsbelägen. Der Name hält nicht wirklich was er verspricht.

Letztendlich sind alle mehr oder weniger heil am Gardasee angekommen.

Im nächsten Jahr wird’s aber wohl eher ne Tour mit wenig Höhen- und viel Tiefenmetern!

AlpX2011 – Bildergallerie

Nachdem ich heute in Esslingen die Trails gecheckt hatte und etwas gelangweilt zu Hause angekommen bin war noch ein bisschen Zeit fürs Aussortieren und Ordnen der Bilder unserer Alpenüberquerung. Ich will Euch die Bilder nun keine Sekunde länger vorenthalten – checkt unsere Galerie oder fangt gleich hier an zu staunen 🙂

Cheers Sven

AlpX2011 – Braking News

Nicht mal mehr vier Wochen bis zur Abfahrt und die Ereignisse überschlagen sich 🙂

Patrick hat sich ein neues Bike gegönnt und steht jetzt auch in Sachen Federweg in nichts mehr zurück – an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch zum neuen Specialized Enduro Evo! Die Fox Van an der Vorderachse und der DHX4.0 am Hinterbau sorgen für den Kontakt zum Boden auch auf ruppigen Trails!

Patricks Bike

ENDURO EXPERT EVO

Unser Event „Biken – Schrauben – Grillen“ war ein voller Erfolg! Die Bikes sehen wieder aus wie neu und sind komplett gewartet – bereit um wieder komplett eingesaut zu werden – WIR LIEBEN DRECK! 🙂

Davor gings noch zum Hohen Neuffen und für ein paar von uns noch auf die Teck –  in diesem Zug muss auch der Fitnesscheck korrigiert werden! Alle werte bleiben unverändert bis auch Bastis – hier muss auf jeden Fall nach oben korrigiert werde: Satte 15 Punkte ohne weitere Kommentare! Hier gehts zum Artikel.

Und damit der Beitrag nicht zu kurz wird, hier noch ein paar Techniktipps 🙂

Serpentinenfahren: In den Steilkurven ist mit zunehmender Schräglage in Verbindung mit Verlagerung des Körpergewichts in Richtung Hinterrad mit abnehmenden Grip am Vorderrad zu rechnen.

Plötzlich auftretende Schleif- und Kratzgeräusche könnten von einem lose umherfliegenden Bike kommen – Bitte umgehend prüfen ob man selbst noch auf dem Bike sitzt 😉

Stürze auf engen Trails: Vor dem Absprung über eine Kante muss geprüft werden ob ein Stein nach der Landung das Vorderrad am weiterrollen hindert. Sollte das Prüfen vergessen und mit einer unfreiwillig akrobatischen Einlage bestraft werden, sind folgende Punkte zu beachten.

–       Bei Stürzen in unmittelbarer Nähe zu Matschlöchern ist auf einem Mindestabstand zwischen Gesicht und Pfütze von 10cm zu achten.

–       Nach einem Überschlag in einen Dornenbusch ist eine Landung auf dem Rücken in der Käferstellung nur bedingt zu empfehlen. Wichtig ist hierbei dass man sich möglichst unbeobachtet aus der Hecke herauswälzt um spöttisches Gelächter zu vermeiden 🙂

Biketransport: Beim Tragen der Bikes sollte auf die Pins der Plattformpedale geachtet werden. Wenn man sich diese schon ins Schienbein oder die Wade rammt ist es von Vorteil die Schrammen so zu platzieren dass man es später auch als Fahrunfall verkaufen kann 🙂

Zum Schluss noch ein Hinweis an alle Fahrer mit Scheibenbremsen – kommt nur nicht auf die Idee mit zu viel Öl in der Leitung zu starten. Als die Beläge auf 2500m Höhe getauscht werden mussten wurde festgestellt dass beim letzten Entlüften die Kolben nicht komplett zurückgedrückt waren und dadurch zuviel Öl in der Leitung ist. Das Resultat: Die neuen Beläge haben nicht mehr reingepasst! Also doch nochmal die alten Beläge rein in der Hoffnung dass alles hält – zum Glück ist das gut gegangen 🙂 Zum Glück haben die meisten von uns entweder neue Bremsen oder haben am Wochenende die Beläge getauscht!

Keep on riding – bis zum nächsten Countdown

 

AlpX2011 – Bikecheck

Dieses Jahr steht die Alpenüberquerung unter dem Motto: „Federweg ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr Federweg“. Seit letztem Jahr hat sich einiges an der Ausrüstung getan – neue Bikes, neue Laufräder, neues Cockpit, breite Lenker, alles neu und alles geil! Aber auch alles schwererJ Natürlich steht hier ausschliesslich der Gedanke an die Sicherheit im Vordergrund 😉

Basti hat sein Lapierre Zesty gegen ein Froggy vom selben Hersteller getauscht und ist mit seinen 180/180mm Federweg schon stark Freeridelastig unterwegs. Die FOX VAN Gabel ist Ölgedämpft und wird wohl nach dem Ölwechsel jede zu erwartenden Unebenheit einfach wegbügeln. Fürs präzise und knackige Schalten sorgt eine Kombination aus SLX-Umwerfer und X.0 Schaltwerk. Mit knapp 17kg das schwerste Bike im Feld, und damit 4kg mehr unterm Hintern als letztes Jahr.

Für die Verzögerung auf den Trails sorgt die Doppelkolbenbremse SAINT von SHIMANO mit 200er Bremsscheiben.

Sven hat sein Focus Thunder Pro gegen ein SOLID Blade Enduro getauscht und ist somit auch dem Trend nach mehr Federweg gefolgt. Für optimale Dämpfung sorgen hier eine ROCK SHOX Lyric 2-Step mit 160mm und ein Marzocchi TST am Hinterbau. Das technische Highlight ist die Hammerschmidtkurbel mit Planetengetriebe – yeeeaahhhh! Das Surren im Overdrive und das Rattern der Sperrklinken im Freilauf bieten die Vorlage für den neuen Nickname – The Rattlesnake – wir werden sehen ob es so bleibt. Für die optimale Bremskraft sorgt die AVID ELIXIR R mit 200mm Bremsscheiben. Mit einem Gesamtgewicht von ziemlich genau 16kg auch einer der schwereren Kandidaten im Feld.

 

Mit einem CUBE FRIZZ gehen Stefan und Sven K. ins rennen. Das Bike ist bereits bekannt aus dem letzten Jahr und wie sich gezeigt hat perfekt geeignet für eine Alpenüberquerung. Mit der FOX Talas und dem RP23 sind die Jungs auch bestens für alle Holperstrecken und technische Passagen ausgerüstet. Zur Bremse brauchen wir wohl keine weiteren Worte verlieren – FORMULA THE ONE – der Name ist Programm! Das Gewicht liegt wohl so bei 15kg. Die Cockpits wurden und werden umgebaut – breiter und kürzer ist der Trend!

 

Patrick, unsere Rennradler, wie sollte es auch anders sein, hat mit seinem SPECIALZICED STUMPJUMPER FSR Carbon das leichteste Bike von allen! Trotz einiger Skepsis von den anderen Teilnehmern hat er sich für ein Carbonrahmen entschieden und geht davon aus dass dieser alle Strapazen und eventuell unfreiwillige Abstiege übersteht – wir hoffen es! Mit einer Talas an der Vorderachse und einem Braindämpfersystem am Hinterbau steht dem alpinen Spaß nichts im Weg.

Leider gibts dazu kein aktuelles Bild!

 

Alles in allem sind wieder nur technische Leckerbissen unterwegs die uns hoffentlich sicher über die Alpen bringen!

Keep on rollin!

SOLID Blade 2011 Custom

Wir sind sehr stolz darauf Euch das erste Bike vorzustellen dass aus unserer Werkstatt rausgerollt ist 🙂 Anhand der Dreckspuren kann man erkennen dass auch die erste Probefahrt ein voller Erfolg war!

Rahmenkit: SOLID BLADE 2011 mit Marzocchi TST Air R Dämpfer
Federgabel: Rock Shox LYRIK 160mm Two-Step Air
Kurbel: TRUVATIV HAMMERSCHMIDT
Schaltwerk: SRAM X9
Shifter: vorne X0 / hinten X9
Vorbau: REVERSE Executer
Lenker: REVERSE Style 76
Sattelstütze: Kindshock KSP i900
Nabe: Hope Pro2
Felge: NOPE 3Nduro 911

Check it out

REVERSE LOCK ON GRIP

Die REVERSE LOCK ON Griffe sind ein must have um der Optik deines Bikes den letzten Schliff zu verpassen.

Gewicht: 105 gr., Durchmesser: 29mm, Farben (Griff/Klemmring):

schwarz/schwarz*, schwarz/gold*, schwarz/grün*, schwarz/weiß*,
weiß/schwarz*, weiß/grün*, weiß/weiß*, schwarz/rot*, weiß/rot*,
weiß/apfelgrün, schwarz/apfelgrün, purple/apfelgrün, apfelgrün/purple,
weiß/purple, purple/weiß, grün/weiß, schwarz/purple

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