EUROBIKE 2013 – unsere Highlights

Nachdem wir ein Jahr ausgesetzt hatten ging’s dieses Jahr wieder auf die EUROBIKE nach Friedrichshafen. Neben der Mission neue Rahmen und Teilehersteller ins Programm aufzunehmen – dazu später vielleicht mehr – waren aufgrund des engen Zeitplans unsere wichtigsten Anlaufstellen SOLID Bikes / REVERSE Components und EVOC.

EVOC überzeugt wie immer mit Ihren sehr stylishen Rucksäcken,Taschen, Koffern und Protektoren. Unser persönliches Highlight war die Protektorenweste für Kids die zu einem Hammerpreis für 90€ über die Theke geht – das sollte jedem die Sicherheit vom Nachwuchs wert sein, vor allem weil die Weste in der Weite anpassbar ist und dadurch mitwächst.

Die BLACKLINE Edition des FR ENDURO Protektor Rucksacks ist der neue Technologie Träger für ein völlig neues Rückensystem. Aber schaut einfach selbst in unserer Bilderserie oder direkt beim Hersteller.

Natürlich bekommt Ihr alle Produkte auch bei uns, und wer bis zum 20.09.2013 bei uns bestellt bekommt noch einen Sonderrabatt von 10% auf das komplette Sortiment! JETZ BESTELLEN! 

Bei SOLID gabs auch Nachwuchs, und zwar im Downhill und Enduro-Bereich. Die neuen Namen die in Zukunft für Aufsehen sorgen werden sind STRIKE und MAGIX.

STRIKE

Das neue Downhillflagschiff kann sowohl mit 26″ als auch mit 27,5″ gefahren werden – ganz nach Strecke oder persönlichen Vorlieben. Der Prototyp kommt mit einer Dorado-Gabel die beide Radgrößen aufnimmt. Der Hinterbau kann über unterscheidliche Befestigungen für den Dämpfer auf die Radgröße angepasst werden.

Der Lenkwinkel liegt bei 63°, das Tretlager liegt mit 26″ Reifen bei 344 mm bis 353 mm, mit 650b liegt es bei 361 mm bis 370 mm über dem Boden. Der Federweg variiert zwischen 201 mm (650b) und 204 mm (26″) und wird durch einen 240 mm-Dämpfer kontrolliert. Das “Center Force Federungssystem” wurde in Zusammenarbeit mit Reichmann Engineering entwickelt und ist von den Reichmann-Bikes übernommen.

Wir sind gespannt wann wir das gute Teil über die Trails jagen dürfen 🙂

MAGIX

Das Solid Magix soll wird mit 27,5″ über die Trails fräsen, und das bei zwei verschieden einstellbaren Federwege: 155 mm und 175 mm. Damit lässt es sich auf die Einsatzbereiche All-Mountain und Enduro anpassen – auch 180 mm-Federgabeln sollen kein Problem sein, somit steht dem Aufbau als Freerider nichts im Wege. Das Bike wird sich sicher nicht nur auf Alpinen Trails, sondern auch in vielen Bikeparks wohlfühlen! Das Magix wird erst im neuen Jahr in Serie gehen – und wir können es kaum erwarten!!!

Zum Schluss hatten wir dann noch einen wichtigen Termin und wollten einen Teamfahrer für uns gewinnen, aber wir wurden uns leider nicht einig 🙂 Aber die Farbabstimmung hat schon mal gepasst – nice to meet you Danny!

Irina und Danny McAskill

Irina und Danny McAskill

So, das waren unsere persönlichen Highlights – bis bald auf den Trails dieser Welt!

Stay tuned – Sven

ESNOS – Druckpunkt – Hans Dampf

Nachdem ich endlich mal Zeit gefunden hab an meinem eigenen Bike zu schrauben hab ich die Bremsen entlüftet – unglaublich wieviel Luft da reinpasst und dass die Bremse immernoch „funktioniert“ hat 🙂

Da mein FatAlbert am Ende war, meine Notbereifung BigBetty nicht unbedingt mein Lieblingsreifen ist musste was neues her. Ich hab mich dafür entschieden mal den HansDampf zu testen, und was soll ich sagen, DANKE SCHWALBE dass ihr meinen neuen Lieblingsreifen gebaut habt 🙂

Rollwiderstand und Grip passen – jedenfalls auf trockener Strecke – Haltbarkeit bleibt abzuwarten, aber mal ehrlich, zählt von Euch jemand die Kilometer am Hinterreifen?

Die Feierabendrunde hat richtig Spaß gemacht und ich hatte das Gefühl einer ordentlichen Bremse beinahe schon vergessen und war beinahe mit der neuen Bremsleistung überfordert 🙂

Das einzige was heute den Fahrspaß etwas getrübt hat war der querliegende Baum/Gestrüpp auf dem unteren Teil der ESNOS! Vorgestern war der noch nicht da, und seither hat es nicht wirklich gestürmt, und es wäre schon ein ziemlicher Zufall dass dieses Zeug direkt auf den „Double“ fällt – soll jeder denken was er will…

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An dieser Stelle mal wieder vielen Dank an die Heinzelmännchen, die auch sicher diesesmal für die erneute Befahrbarkeit der Strecke sorgen werden – thx a lot!!!

Gute Nacht und keep on riding

Sven

Lac Blanc – Smooth,Cool, Fat and Nuts

Nach einem kurzen Blick in den Terminkalender war klar, am Wochenende steht nichts besonderes an, also war die Antwort auf die Frage:” Lac Blanc, Samstag bis Sonntag, wie siehts aus?” ein ganz klares JA!

Der Plan: Abfahrt am Samstag um 8Uhr, zwei Autos, ein Hänger, sechs Männer, eine Frau, sieben Bikes.

Alles verlief nach Plan, schnell war klar dass obwohl sich einige nicht kannten alle auf einer Wellenlänge liegen – ready to go! Schnell noch die Socken über die Federgabel dass im Hänger nichts passiert und dann trennen uns nur 260km vom aktuellen Bikepark-Testsieger der FREERIDE.

Kurz vor dem Ziel mussten wir aufgrund eines Navigationsproblems einen kurzen Umweg durch die Pampa fahren der uns ne halbe Stunde Zeit und 25€ Maut gekostet hat – und alles nur wegen einer blöden Schranke – beim nächsten Mal nicht blind nach Navi fahren 😉

Nachdem das Auto dann geparkt und die Bikes zusammengebaut waren gings los. Halbtageskarte ab 14Uhr für 19,50€ – 3,2,1 meins! – eigentlich human im Vergleich zu anderen Parks.

Der Sessellift baggert die riesigen Mengen an Bikes & Bikern schnell auf den Berg. Trotz dass der Parkplatz voll war bis in die letzte Ecke mussten wir nie länger als maximal fünf Minuten warten – perfekt!

Zum einrollen ganz locker auf die grüne Strecke – SMOOTH – viel Sand, wenig Grip und viele Bremshügel, muss nicht noch mal sein! Zweiter Versuch auf LA COOL, etwas besser, aber noch immer zu viel Sand und wenig Grip – von „little Whistler“ war bisher noch nicht viel zu sehen/spüren! Aber die Enttäuschung hielt nicht lange an 🙂

Die Strecken ROOTS, FAT und NUTS machen dem Ruf alle Ehre, und die nächsten zwei Tage spielen sich nur noch auf diesen Strecken ab!

Die ROOTS hält was sie verspricht, viele technische Wurzelpassagen, ab und zu ein paar Steine und Steilabfahrten und auch ein paar Drops sorgen dafür dass die Strecke mit der richtigen Linie am Ende fast schon flowig wird 😉

Auf der FAT kommen alle die gerne droppen und springen voll auf Ihre Kosten. Jede Menge Airtime für die dies können und einige „Do or Die“ Stellen die aber problemlos umfahren werden können. Macht einfach Spaß zu fahren und ist perfekt um sich an unterschiedliche Drops und Gaps heranzuwagen.

Die einzige schwarze Strecke NUTS erinnert etwas an die A-Line in Whistler und besitzt ein paar Schlüsselstellen die vor Ort für angeregte Diskussionen zur optimalen Linienwahl geführt haben 😉 Insgesamt etwas technischer und steiler als die anderen Strecken, viele Steine, und harte Richtungswechsel auch im ruppigen Gelände. Ausreichend Federweg und gute Fahrwerksabstimmung sind hier sehr hilfreich! Nach der Strecke lohnt sich dann auch mal der Service für die Federgabel!

Alle Sprünge und Landungen sind perfekt gebaut, die Absprungkanten sind mit Leuchtfarbe markiert, unterschiedliche Schwierigkeitsgrade innerhalb der Strecke sind auch farblich gekennzeichnet, eben fast wie in Whistler!

FAZIT zum Park: Es ist für jeden was dabei und die etwas längere Autofahrt lohnt sich auf jeden Fall, selbst wenn man nur für einen Tag gehen würde.

Noch ein kleiner Tipp am Rande: BESTELLT KEIN PANINI!!! Auch wenn es sonst nichts anderes zu Essen gibt – die Dinger schmecken besch….

Da wir ja zwei Tage dort waren und nicht im Zelt schlafen wollten haben wir uns für eine Unterkunft auf nem Bauernhof entschieden. Knapp fünfzehn Minuten vom Bikepark entfernt am Waldrand mit Blick übers Tal und das für 25€ pro Person inklusive Frühstück – sehr zu empfehlen! Vielen Dank an dieser Stelle an Jeremy, der zum einen die Unterkunft organisiert und zum anderen die kompletten zwei Tage Dolmetscher gespielt hat! Ich war komplett Lost in Translation… 🙂

Nach dem wohlverdienten Feierabendbier (vielleicht waren es auch zwei oder drei) und unserer 2kg-Pasta-Party haben wir den Abend noch schön ausklingen lassen. Das Frühstück am nächsten Morgen war eben typisch französisch, sehr übersichtlich, aber gut!

Ein sehr gelungenes Wochenende mit vielen Eindrücken und Herausforderungen und zum Glück ohne größere Verletzungen – müssen wir unbedingt wiederholen! Vielen Dank an alle die dabei waren!

Was noch bleibt sind zwei offene Fragen:

–       Wie lange braucht ein Ei im Huhn?

–       Können Kakerlaken fliegen?

Bremse auf, Kette rechts

Sven

P.S.: Hier die ganze Bildergallerie – und weiter unten das Video 🙂

Manche Browser verzerren das Bild, dann einfach auf Vollbild klicken, dann sollte es passen. Wenn Ihr das Video nicht direkt anschauen könnt, hier klicken zum Download!

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Kitzsteinhorn – das Trailfeuerwerk?

Eins vorweg, nachdem ich unten war musste ich plötzlich an folgendes Filmzitat denken:

„Was liest du da?“ – „Große Erwartungen.“ – „Und wie isses?“ – „Hab mir mehr davon erhofft!“

Nachdem in der letzten Freeride so ausgiebig von den Trails am Kitzsteinhorn geschwärmt wurde, wollten wir es uns nicht nehmen lassen auf dem eh geplanten Wellnesswochenende einen kleinen Abstecher zu machen um uns selbst vom Trailfeuerwerk faszinieren zu lassen – oder auch nicht!

Im Folgenden ein (fast) neutraler Bericht zu den drei Freeridetrails am Kitzsteinhorn.

Der oberste „Geißstein-Trail“ startet am Alpincenter auf ca. 2400m, war aber aufgrund des schlechten Wetters und Schnee nicht befahrbar – die Bikes wurden aus Sicherheitsgründen erst gar nicht nach ganz oben befördert. Ok, Safety first, war wirklich zu viel Schnee um zu fahren! Aber der Trail kann unmöglich so gut sein um den Rest zu kompensieren.

Der zweite Teil ist der „Wüstlau-Trail“, der über 7.700 m Länge und 1070 m Höhendifferenz von der Häuslalm über Almböden und Wald bis ins Tal führt. Der teilweise technisch anspruchsvolle Trail ist gespickt mit Spitzkehren, Anliegerkurven und einigen Stein- und Wurzelpassagen, führt allerdings auch viel zu viele Meter über normale Roadtrails.

Der Einstieg direkt unter der Gondel ist spaßig und enthält schön gebaute Anlieger mit ein paar kleinen Sprüngen, perfekt zum warm werden. Allerdings fehlt dann ein würdiger Anschluss und es kommt schon beinahe etwas Langeweile auf.

Interessant wird es erst wieder im letzten Drittel, am Abzweig zum Bachlertrail – hier ist der Einstieg schon recht sportlich, und man sollte sich nicht vor steilen Spitzkehren fürchten bei denen auch mal das Hinterrad versetzen werden muss um rumzukommen.

Aber auch hier fehlt etwas die Abwechslung da nach den ersten Kurven keine neue Herausforderung ansteht.

Etwas flowiger wird’s im allerletzten Stück bei dem man den langen Serpentinen bis ins Tal folgt. Richtungswechsel gibt’s auch wieder über Spitzkehren die aber alles in allem easy zu fahren sind. Die geraden Stücke sind etwas felsig, aber weit davon entfernt ein Big-Bike zu rechtfertigen – mit 160mm war ich bestens ausgerüstet, und die Bezeichnung „verblockt“ wäre wirklich weit hergeholt!

Im Tal angekommen schoss mir das oben genannte Filmzitat in den Kopf direkt gefolgt von: „Das wars schon?!??!“ – Nicht ganz, der Bachler Trail war meine letzte Hoffnung, also ab zur Maiskogelbahn die einen auf beinahe direktem Weg zum Trail bringt. An dieser Stelle vielen Dank noch mal an Hubert von der Bergbahn der mich auch ohne genügend Bargeld mit nach oben genommen hat – „Gibst mr was d’ hast. Bassd scho!“

Hier passt die Beschreibung zum Trail – für Anfänger geeignet mit ein paar schönen Anliegern und kleinen Sprüngen – ein spaßiger Abschluss, nicht mehr, nicht weniger!

Es soll auf keinen Fall so rüberkommen als ob man auf den ganzen Trails dort keinen Spaß haben kann, aber von einem angekündigten Trailfeuerwerk hätte ich einfach mehr erwartet.

Vielleicht bin ich aber auch einfach nur von den Trails auf unseren Alpenüberquerungen verwöhnt…

Also liebe FREERIDE, falls dass hier jemand lesen sollte, bitte mit Superlativen in Euren Beschreibungen etwas sparsamer umgehen, auch wenn’s den Artikel interessanter macht.

Hier noch ein paar Fakten:

Die Bergfahrt zum Alpincenter (Einstieg Geißstein-Trail) kostet 23€, und die bis zur Bergstation der ersten Gondel  liegt bei 13€ – von hier aus kann man in den „Wüstlau-Trail“ einsteigen. Im Preis enthalten sind 2€ Pfand, die man allerdings nur wieder bekommt wenn man nach der Abfahrt wieder zur Talstation zurückstrampelt.

Die Beförderung vom Bike ist kostenlos und die kompletten Trails sind vorbildlich ausgeschildert.

Kulturschock inklusive: Nicht dass es ein Problem wäre, aber wir waren dann doch sehr überrascht dass 90% der Touristen komplett schwarz verhüllte Frauen bei sich hatten und die Männer einheitlich in Trainingshosen aus den 80ern rumgelaufen sind..

FAZIT: Wenn Ihr sowieso dort sein solltet lohnt es sich auf jeden Fall eine Testrunde auf den Trails zu drehen. Wer überlegt extra hinzufahren sollte  doch lieber direkt nach Leogang oder Saalbach fahren und das Big-Bike einpacken!

Wenn Ihr auf der Suche nach einem hochalpinen Trail seid, fahrt besser nach Innsbruck an die Nordkette oder schaut mal an der Zugspitze vorbei.

Um dem mangelnden Downhilladrenalin noch auf die Sprünge zu helfen haben wir uns noch zu einem actionreichen Alternativprogramm hinreißen lassen J

Ein paar Eindrücke von der Gegend und unserem Aufenthalt findet Ihr in der Gallerie, die GPS-Daten zu den Trails gibt’s direkt auf der Homepage vom Kitzsteinhorn.

Ride on,

Sven

 

 

Whistler the movie – OUT NOW

Es hat lange gedauert, doch jetzt ist es endlich fertig! Ein kurzes Video zum Urlaub in Whistler J Fast alles wurde von der Helmkamera aufgenommen, Zeit zum Anhalten für tolle Perspektiven war nicht – zu viel Flow 😉

Auf dem Video sind die bekanntesten Strecken in Whistler zu sehen. Crank it up, A-Line, Freight Train, Blue Velvet, Ninja Cougar, Monkey irgendwas – und die Strecken sind alle der Hammer!

Viel dazu zu sagen macht keinen Sinn, man muss es wirklich mit eigenen Augen gesehen haben! Wer springen will sollte sich auf jeden Fall den „Crank it up“ vornehmen, für nen flowigen Downhill mit ein paar kniffligen Passagen ist die „A-Line“ die richtige Wahl. Die Steinfelder die einen auf den schwarzen Pisten erwarten zaubern jedem der Bad Wildbad kennt nur ein lächeln ins Gesicht J Und für alle die die ganz harte Gangart mögen gibt’s immer noch die schwarz-roten Strecken – dafür war aber leider keine Zeit mehr.

Wer noch nicht dort war sollte das in seinem Bikeleben auf jeden Fall mal gemacht haben. Die Reise ist jeden Cent wert, und es gibt auch mehr als genügend Möglichkeiten sich ohne Bike zu vergnügen! Gletscherwandern, Canyoning, Rafting, Seilbahnen, Bergsee zum Baden, Gletscherskifahren, Wellnesscenter, Shopping oder einfach an der Talstation in einem der vielen Restaurants die Sonne genießen und zuschauen wie die Biker aus dem Wald schießen 😉

Ich hoffe Euch gefällt das Video

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Das Video liegt auf einem externen Server um die bescheuerten YouTube-Einschränkungen was Musik angeht zum umgehen. Ich hoffe es funktioniert alles rückenfrei, ansonsten lasst es mich bitte wissen, dann such ich nach einer alternative.

Das Video kann auch hier heruntergeladen werden.

Gewinnspiel Troy Lee Trikot oder Reverse Lenker

Seit langem Versprochen, jetzt ist es endlich so weit! Wir haben die gesetzte Grenze von 150 Likes bei Facebook durchbrochen – vielen Dank dafür! Für Eure unterstützung wollen wir uns natürlich bedanken und haben diesesmal gleich zwei Gewinnspiele für Euch!

Unter allen die diesen Beitrag Liken UND Teilen verlosen wir ein Troy Lee Designs Sprint Trikot (Gr. M oder L) oder einen REVERSE Style76 Lenker. Farben nach Verfügbarkeit. Also wer interesse daran hat, einfach unten auf „gefällt mir“ klicken und den Link an Eurer Pinnwand teilen!*

Am zweiten Gewinnspiel nehmen automatisch alle Teil denen less2m bei Facebook gefällt! Was es zu gewinnen gibt wird noch nicht verraten.

Beide Gewinnspiele werden am 01.10.2012 ausgelost! Also schnell noch Freunden und bekannten Bescheid geben oder einfach selbst ein stylishes Trikot oder nen Lenker abstauben 😉

Unterschiedliche Farben je nach benötigter Größe verfügbar.

Viel Spaß beim mitfiebern und gewinnen

Sven

 * Die Auslosung erfolgt wenn mindestens fünfmal geliked UND geteilt wurde! 

New Stuff – Parktool und GoPro

Ab sofort könnt Ihr bei uns das komplette Sortiment von Parktool und GoPro bekommen.

Egal ob Montageständer, Werkzeug oder Reifenflicken, alles ist am Start 🙂 Selbst Pizzaschneider und Grillbesteck könnt Ihr haben!

Und um Eure Biketouren für die Ewigkeit festzuhalten gibts das komplette Programm von GoPro, alle Kameras und Halterungen und was sonst noch so dazu gehört!

Für alle Bestellungen die noch im September getätigt werden gibts einen Sonderrabatt von 10% – also nicht lange warten und bestellen! 🙂

Whistler baby!

Nachdem nun endlich alle Bilder sortiert sind, und die Videos einigermaßen zusammengeschnitten, will ich Euch die ersten Bilder und Eindrücke nicht länger vorenthalten.

Bevors die Bilder gibt, noch ein kleiner Bericht zum absolut genialsten Bikepark den man sich nur vorstellen kann!

Der komplette Ort Whistler war zu der Zeit als wir dort waren beinahe ausschliesslich von Bikern bewohnt! Die komplette Innenstadt war übersäht von den unterschiedlichsten Bikes – alle Marken, alle Kategorien, einfach alles von allem 🙂

Das ausleihen der Bikes war denkbar einfach: Im Internet vorreserviert (würde ich jedem Empfehlen) war es auch ein paar Euro günstiger als direkt vor Ort. Die komplette Schutzkleidung bis auf ein NeckBrace kann vor Ort für ein paar Dollar geliehen werden – also absolut kein Grund das ganze Zeug im Koffer mitzuschleppen.

Die Bikes sind alle in sehr gutem Zustand und werden täglich gewartet und durchgecheckt. Für ein paar Euro mehr gibts die Möglichkeit zwischen den unterschiedlichsten Marken (Kona, Specialized, Giant, Rocky Mountain, …. ) zu wechseln um das persönlich beste Bike zu finden. Da ich nur zwei Tage dort war wäre das jedoch nur reinste Zeitverschwendung gewesen 🙂 GIANT GLOY 8.0 mit Domain Doppelbrücke und der AVID CODE R haben Ihren Zweck mehr als erfüllt! Komplett bereift mit dem Maxxis Minion DH hab ich meinen neuen Lieblingsreifen gefunden!

Zum Park selbst: WOW! Unbeschreiblich! Gefühlt tausend Strecken die alle perfekt geshaped sind, nicht ein einziger Sprung der nicht passend zur Geschwindigkeit gepushed hat, nicht ein Anlieger der irgendwie zu eng wurde oder nennenswerte Bremshügel davor hatte.

Crank it up, Freight Train, A-Line, B-Line, Blue Velvet, Ninja Cougar, Karate Monkey, Dirt Merchant, um nur ein paar der Strecken zu nennen die ich in den zwei Tagen geschafft hab!

Die meisten Sprünge sind mit Table gebaut, als auch nicht schlimm wenn man mal zu kurz springt. Die Drops und Gaps sind schon von weitem angekündigt, und vor den „Do or Die“-Nummern stehen so viele Warnschilder dass man beim besten Willen nicht aus versehen dort landen kann!

Auf dem Crank it Up sind gefühlte 500 Sprünge bei denen einer besser ist als der andere 🙂 Die Beschreibung auf der A-Line dass jetzt technische Passagen folgen lassen alle die das Steinfeld in Wildbad fahren können nur müde lächeln 🙂 So richtige Steinpassagen hab ich keine gefunden – dafür Flow das alles zu spät ist!

Nachdem ich mich am ersten Tag noch gewundert hatte warum sich alle die Handballen mit Tape umwickelt haben kam die Antwort am zweiten Tag von ganz allein – Blasen an den Händen gehören dazu – ist ja schliesslich Downhill und kein Halma 😉

Ich könnt jetzt noch bestimmt zwei Stunden weiterschreiben ohne ein Ende zu finden, darum: WHISTLER ist DER HAMMER – man muss es selbst erlebt haben um sich ein Bild zu machen!!!!

Hier jetzt die ersten Bilder –  das Video kommt auch demnächst!

Stay tuned

Nordkettentrail und Canyoning…

…oder das Wochenende mit vielen Erkenntnissen 🙂

Für Samstags war Canyoning im Ötztal als Auftakt zu einem Junggesellenabschied mit Übernachtung auf einem Campingplatz nahe Innsbruck geplant. Was liegt also näher als einen Tag früher zu starten um den Nordkettentrail auf der Todo-Liste abhaken zu können? Gesagt, getan, Autos gepackt und Abfahrt. Fünf Personen, Vier Stunden Fahrt, drei Beifahrer, zwei Fahrer, ein Ziel!

Entgegen den Empfehlungen auf der Homepage vom Nordkettentrail empfielt es sich nicht in der Congressgarage in der Stadt, sonder direkt vor der Bergbahn zu parken. Die Tiefgarage in der City ist zwar kostenlos, aber man muss noch mit der Strassenbahn zur Talstation der Gondel fahren, und die Einfahrt ist nur für Fahrzeuge bis 2,10m geeignet – zu wenig für unseren Ducato 🙂

Die Parkgebühren von 6€ mögen zwar auf den ersten Blick viel erscheinen, werden aber beim Kauf eines Bergbahntickets erstattet – und das kauft eh jeder der auf den Trail will, weil 900hm kurbeln oder schieben mit dem DH-Bike ist glaub mit wenig Spaß verbunden. 21€ für die Halbtageskarte ist zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber was tut man nicht alles…

Für Biker ist die Beförderung an der Bergstation Seegrube auf ca. 1900m schluss, was aber durchaus ausreichend ist wenn man bedenkt dass 900 Tiefenmeter vor einem liegen.

Von der Bergstation aus geht’s über ein paar kleine Serpentinen über Geröll bergab zum Traileinstieg – hier könnte die Verantwortlichen wirklich was ändern, das ist selbst mit groben Reifen wie der MuddyMary in 2.5 besch…en zu fahren.

Der Einstieg in den Trail wird von einem Schild mit ein paar Zusatzinformationen angekündigt und ist so ganz ohne Warm-Up auf den ersten Blick wirklich steil – sehr steil! Safety first und wir starten erst ein paar Meter weiter unten.

Der lose Untergrund in den oberen Sektionen macht uns stark zu schaffen und wir haben alle Probleme in den Trail zu finden und die Bikes ordentlich unter Kontrolle zu bringen – der ein oder andere unfreiwillige Abstieg bestätigt das 😉

Während der Fahrt starten bereits die ersten Diskussionen ob wir uns das noch mal geben müssen – die Antwort gab der Trail selbst! So grob geschätzt ab dem zweiten Drittel kommt man in Richtung Baumgrenze, was den Untergrund auch zunehmend fahrbarer macht und den Spaßfaktor in die Höhe treibt.

Sehr gut gebaute Northshoreelemente, kleine Anlieger, technische Passagen gefolgt von einem Drop, Serpentinen und ein paar „Mut-zur-Lücke“ Stellen sorgen für pures Trailvergnügen und lassen den Adrenalinspiegel ansteigen. Viel Zeit zum Durchatmen gibt es nicht, da eine Herausforderung direkt an die andere anknüpft.

Über die Wahl des richtigen Bikes kann man sich aus unserer Sicht stundenlang streiten – in den technischen Passagen und engen kehren wünscht man sich die Wendigkeit eines Enduros, bei den „BigBalls-Stellen“ ist man mit Federweg von größer 180mm sehr gut beraten – letztendlich muss es dann die Fahrtechnik richten, und da ist immer Luft nach oben!

Für die erste Abfahrt haben wie inklusive Sturzpausen, Routensuche und Lineduskussionen knapp 50min gebraucht – sehr lange wenn man bedenkt dass der Streckenrekord unter 11min liegt! Ein Local hat uns im Basketballtrikot und Knieschonern zweimal überholt (Protektoren werden hier wohl überbewertet 🙂 ) – aber das lag garantiert NUR daran dass er den Trail besser kennt als wir 😉

Die zweite Abfahrt ging wesentlich schneller, Patrick hatte den Flow und wir sind im gefolgt 🙂 Hier waren es dann inklusive Sturzpausen und Zwischenstopp an einem Brunnen gefühlte 35-40min – auch noch nicht soooo schnell, aber hey, wir hatten Spaß, und das allein zählt!

Nach der zweiten Abfahrt haben wir uns dann dafür entschieden den Biketag zu beenden, wir waren lange unterwegs, hatten wenig gegessen und die Konzentration ist auf dem Trail in wirklich jeder Sekunde gefordert – Erholungspassagen: FEHLANZEIGE! Nachdem wir den Österreichern dann erklärt haben was ein Heferadler ist und wie es zubereitet wird, konnten wir auch unseren Elektrolythaushalt wieder ausgleichen und den Rest des Tages genießen. Einkaufen, Grillen, Männergespräche, Biketuning, LÄUFT! Zum Abschluss des Tages noch etwas Yoga 😉

Der Campingplatz Kranebitten bei Innsbruck ist wirklich uneingeschränkt zu empfehlen, großzügige Parzellen, freundliches Personal, sehr gute sanitäre Anlagen, nur der trockene und steinige Boden hat den schwäbischen Erfindergeist gefordert:

Gefühlte 50°C im Zelt, Morgendämmerung um – keine Ahnung, aber viel zu früh – krachmachende Raben am Zaun hinterm Zelt beenden die Nacht früher als geplant, aber kein Problem, die Kollegen die von zu Hause aus zum Canyoning dazustoßen sind schon viel länger „wach“. Frühstück gibt’s im Hotel 100m vom Campingplatz entfernt – nichts besonderes, aber völlig ausreichend. Um es mit der Definition vom Frühstückstisch zu sagen: Wir haben schon für mehr Geld schlechter gefrühstückt und waren trotzdem zufrieden!

Wir treffen den Rest der Truppe pünktlich kurz vor neun direkt beim Canyoningversanstalter wasser-c-raft im Ötztal und bekommen auch gleich eine kurze Einweisung und die Klamotten zugewiesen.

Richtig schön dicke Neoprenanzüge anzuziehen war der erste Kraftakt des Tages und das Frühstück gleich wieder verbrannt. Es wird der bis dahin heisseste Tag in Österreich, und wir stehen im dicken Neopren da und warten auf die Abfahrt – nicht zu glauben wie viel Schweiss in einen Stiefel passt – PFUI!

Nach einer kurzen Sicheheitseinweisung gings mit dem Großraumtaxi los in Richtung Krebsklamm – die ursprünglich geplante Tour konnten wir leider nicht machen da es beim aktuellen Wasserstand ein zu großes Risiko gewesen wäre – schade, aber Sicherheit geht vor, vor allem da vor kurzem erst zwei Personen ihr leben lassen mussten weil die Wassermenge falsch eingeschätzt wurde – R.I.P.

An dieser Stelle ein kurzes Dankeschön dass die Tourguides so viel Verantwortungsbewusstsein haben und nicht nur auf möglichst viel Adrenalin sondern auf die Sicherheit der meist unerfahrenen Kursteilnehmer Rücksicht nehmen!

Bevor wir in die Tour einsteigen können mussten wir knapp 20min querfeldein durch den Wald laufen um an den Start zu gelangen. Bereits hier war Trittsicherheit und grundlegende „Kletterkünste“ gefragt 🙂 An der ersten Abseilstelle angekommen herrschte eine für unsere Gruppe ungewohnte Stille – Respekt, Aufregung und natürlich wilde Entschlossenheit und volle Konzentration!

 

Das Abseilen an sich war einigen von uns schon vom Klettern bekannt, allerdings ohne die kalten Wassermassen die auf einen einprasseln und mit wesentlich mehr Grip am Fels. Auch die Tatsache dass man teilweise nicht sehen konnte wo man hintritt, sorgt ab und an für ein Aha-Erlebnis, spätestens dann wenn man auf einmal frei am Seil baumelt wo man sich fast sicher war einen guten Tritt erwischt zu haben.

Abseilstellen weit über 30m, Wassertemperaturen unter 10°C, rutschige Passagen, Baumstämme die als Rutsche dienen, Ausblick auf die Berge und ins Tal, eine spitzen Gruppe und gutgelaunte Tourguides die genau wussten was zu tun ist haben den Tag in der Schlucht zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht! Beim nächsten Mal gibt’s dann die Tour mit mehr Sprüngen und Rutschen sofern das Wetter mitspielt!

Am Ende der Schlucht wurden wir wieder vom Taxi abgeholt und zurück ins Basislager gebracht wo wir uns aus dem Neopren schälen durften was teilweise ohne Hilfe nicht möglich war. Zum Abschluss gabs noch ne kleine Wanderung zur nächsten Grillstelle für eine kleine Stärkung – wir haben es einfach mal Alpengyros getauft:

Zur Belohnung gabs noch ne Urkunde und ne Runde Schnaps die den restlichen Tag einleiten sollte – schliesslich waren wir ja zum Junggesellenabschied von Stefan hier – Ihr werdet verstehen dass der Rest des Tages der Zensur unterliegt 🙂

Bleibt nur noch zu sagen, danke an die Tourguides Franz-Josef und Eddy die uns sicher durch die Schlucht gebracht haben, und danke an alle Jungs die dabei waren und diesen Event erst möglich gemacht haben.

Um den Rahmen hier nicht zu sprengen, in Kürze noch die wichtigsten Erkenntnisse des Wochenendes:

  • Blumen am Schuh kann nicht jeder tragen
  • Wenn Patrick den Flow hat, dann hat er den Flow
  • Der schnellste Weg zum Frontflip auf dem Bike ist durch ne Abkürzung auf dem Nordkettentrail
  • Vom Bike abzuspringen um sich nicht die edelsten Teile anzuschlagen lohnt sich nur dann wenn man nicht auf einem Ast landet an dem man sich dann die edelsten Teile anschlägt
  • Geröll ist scheisse
  • Die Stimme von Campino transportiert viel Gefühl
  • Ein roter Hebel macht noch lange kein warmes Wasser
  • Avid Elixir 3 an DH-Bikes ist nicht sehr standhaft – die CODE muss her
  • Stau ist ein Depp
  • Protektorenpflicht ist Auslegungssache
  • Die Schwerkraft siegt immer
  • Für 3€ Bike-Winterhandschuhe vom ALDI zahlt man in besonderen Situationen auch mal gern 15€

Hier noch die Bilder zum Trail:

Und hier die zum Canyoning:

SOLID BLADE AM Custom

Passend zum großen Bruder BLADE ENDURO haben wir jetzt noch die Allmountain Version mit 150mm/140mm Federweg für Euch aufgebaut.

Natürlich haben wir auch diesesmal auf ein paar Styleparts geachtet um das gute Stück noch etwas zu verschönern, auch wenn das nicht zwingend erforderlich ist 🙂

Gabel: RockShox Sektor SoloAir 150mm
Dämpfer: RockShox Ario R
Pedale: REVERSE ESCAPE
Styleparts: REVERSE COMPONENTS