ESNOS – Druckpunkt – Hans Dampf

Nachdem ich endlich mal Zeit gefunden hab an meinem eigenen Bike zu schrauben hab ich die Bremsen entlüftet – unglaublich wieviel Luft da reinpasst und dass die Bremse immernoch „funktioniert“ hat 🙂

Da mein FatAlbert am Ende war, meine Notbereifung BigBetty nicht unbedingt mein Lieblingsreifen ist musste was neues her. Ich hab mich dafür entschieden mal den HansDampf zu testen, und was soll ich sagen, DANKE SCHWALBE dass ihr meinen neuen Lieblingsreifen gebaut habt 🙂

Rollwiderstand und Grip passen – jedenfalls auf trockener Strecke – Haltbarkeit bleibt abzuwarten, aber mal ehrlich, zählt von Euch jemand die Kilometer am Hinterreifen?

Die Feierabendrunde hat richtig Spaß gemacht und ich hatte das Gefühl einer ordentlichen Bremse beinahe schon vergessen und war beinahe mit der neuen Bremsleistung überfordert 🙂

Das einzige was heute den Fahrspaß etwas getrübt hat war der querliegende Baum/Gestrüpp auf dem unteren Teil der ESNOS! Vorgestern war der noch nicht da, und seither hat es nicht wirklich gestürmt, und es wäre schon ein ziemlicher Zufall dass dieses Zeug direkt auf den „Double“ fällt – soll jeder denken was er will…

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An dieser Stelle mal wieder vielen Dank an die Heinzelmännchen, die auch sicher diesesmal für die erneute Befahrbarkeit der Strecke sorgen werden – thx a lot!!!

Gute Nacht und keep on riding

Sven

Code vs. Saint – das Bremsenduell

Ich denke jeder kennt diese endlosen Diskussionen – meine Bremse ist die bessere, nein meine, nein meine – und mit steigenden Bierkonsum am Lagerfeuer kann sich dass dann auch mal über mehrere Stunden hinziehen – da wird mir sicher keiner widersprechen 🙂

Nachdem ich, wie schon im vorigen Artikel erwähnt, die neue Freeride bereits im Briefkasten hatte und auf dem Cover vom Bremsenduell gelesen hatte war ich mir sicher: Endlich wird das Thema geklärt, egal ob meine Bremse gewinnt oder nicht, endlich Gewissheit! Von wegen…

Nachdem ich den Artikel beinahe verschlungen hab und dann die Testergebnisse gesehen hab – NA TOLL!!!! Die Dinger sind beide einfach so genial dass wirklich nur die vorlieben entscheiden welcher Anker am Bike montiert wird.

Keine neuen Erkenntnisse für diejenigen die beide schon gefahren sind. Die Code ist Kraft pur – die Saint was für die feinfühligen denen es auf Dosierbarkeit ankommt.

Meine Empfehlung fürs Lagerfeuer : In Zukunft einfach auf die eigene Bremse anstoßen und das Thema zu was sinnvollem wechseln – vielleicht welche Federgabel die beste ist 🙂

Damit Ihr auch mitreden könnt bekommt Ihr beide Bremsen natürlich auch bei uns! Die folgenden Preise gelten die ganze Saison und verstehen sich immer INKLUSIVE MONTAGE*!!! Wem die CODE entwas zu teuer ist kann sich auch die CODE R montieren – perfekt für den etwas schmaleren Geldbeutel – hier fehlt nur die Druckpunktverstellung, der Rest ist technisch identisch.

AVID CODE (VR od. HR): 210€

AVID CODE R (VR od. HR): 140€

SHIMANO SAINT: Preis auf Anfrage

Natürlich bekommt Ihr auch fast jede andere Bremse für Euer Bike 🙂

*MONTAGE:
Die Montage beinhaltet das Abmontieren der alten Bremse, anbauen und einstellen der neuen Bremse, inklusive Anpassung der Leitungslänge falls erforderlich. 

BigBetty zu Gast in Esslingen

Nachdem es die letzten zwei Tage geregnet hatte war ich mehr als gespannt wie sich mein neuer Reifen im nassen Wald schlagen wird.

Patrick und ich sind in Esslingen gestartet und haben die Trails an der Katharinenlinde und an der Diebesklinge gecheckt – trockener als erwartet, aber trotzdem zu nass für die BigBetty. Auf den trockenen Passagen ist der Grip überragend und der Rollwiderstand nicht spürbar größer als beim FatAlbert. Die nassen Passagen machten heute nicht wirklich viel Spaß da der Reifen spürbar weniger Grip bietet als beim FatAlbert in der selben breite. Fazit: Der perfekte Sommerreifen wenn die Trails trocken sind – als Begleiter für die Alpenüberquerung wird er wohl ausfallen da nicht genügend Allroundeigenschaften vorhanden sind.

Trotz der Menschenmassen die auf Vatertagswanderung waren haben wir heute nur freundliche Leute im Wald getroffen. An dieser Stelle nochmal Respekt an den Typ der so gegen 12Uhr bereits in der Wiese geschlafen hat und von seiner Umwelt nicht mehr wirklich viel mitbekommen konnte 🙂

Lasst und wissen wie Eure Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Reifen sind – wir sind sehr gespannt!

Ride on

Sven

SIGMA BC 1009

Der BC 1009 liefert neben den Basisfunktionen noch 3 weitere Geschwindigkeitswerte plus Gesamt- fahrzeit.

Neigt sich die Batterie ihrem Ende zu, erscheint ein entsprechender Hinweis im Display. Alle Vorein- stellungen sowie Gesamtwerte bleiben beim Batteriewechsel erhalten.

Features:

  • 7 Sprachen einstellbar
  • automatischer Start/Stop
  • Batteriezustandsanzeige
  • Backupfunktion
  • aktuelle Geschwindigkeit
  • Durchschnittsgeschwindigkeit
  • Maximalgeschwindigkeit
  • Tageskilometer
  • Vergleich aktuelle zur Durchschnittsgeschwindigkeit
  • Gesamtkilometer
  • Fahrzeit
  • Uhrzeit
  • Gesamtfahrzeit

Stiftung Warentest sagt: „Bester kabelgebundener Computer, leicht und klein. Mit einfachem und klar lesbarem Display. Speichenmagnet nur für runde Speichen geeignet, lässt sich bei aerodynamischen Flachspeichen eventuell nicht montieren.“

Testnote: 1,9 (3/2020)

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join the snowride

Nur die harten kommen in den Garten 🙂 Stefan und ich waren heute bei fast kuschligen 0° in Esslingen unterwegs um die Trails im Winterkleid zu checken! FAZIT: slippery when wet 🙂

Beim abfahren wurde es so kalt dass meine Schaltung eingefroren ist, was sich in einem echt nervigen klappern geäussert hat – das ist mir auch noch nie passiert. Den heutigen Tag haben wir genutzt um die Helmkamera ein weiteres mal zu testen. Mit dem Ergebnis das die Kamera noch etwas weiter nach oben gedreht werden muss für optimale Ergebnisse.

Die GPS-Daten folgen sobald ich meinen Garmin wieder gefunden hab 😉 Jetzt erstmal nen Glühwein zum aufwärmen!

GPS-Daten:

http://www.less2m.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/gps.gif download: Snowride GPS ()
added: 28/11/2010
clicks: 865
description:

So long

Sven

Helmkamera – Contour HD 1080p

Endlich ist sie da! Die brandneue Helmkamera Contour HD aus dem Hause Twenty20.

Contour HD

Ich konnte heute die erste Testfahrt in Esslingen absolvieren und bin restlos begeistert. Die Kamera kommt mit einer Halterung für das Brillenband und einer für glatte Flächen zum aufkleben.

Die Bedienung ist sehr einfach und intuitiv. Über einen kleinen Knopf auf der Rückseite wird die Kamera ein und ausgeschaltet und über einen großen Schiebeschalter auf der Oberseite wird die Aufnahme gestartet. Alle Aktionen werden über ein akustisches Signal quittiert, somit braucht man auch keinen Sichtkontakt um zu prüfen ob man die Schalter auch wirklich betätigt hat.

Ein Super Feature sind die beiden Laserpointer neben der Linse mit denen geprüft werden kann ob die Kamera richtig ausgerichtet ist. Sollte dies nicht der Fall sein kann die Linse um 90° geschwenkt werden um die Ausrichtung zu korrigieren.

Mit einem Gewicht von 145g inklusive Helmhalterung ist die Kamera ein absolutes Leichtgewicht und stört nicht beim Fahren.

Je nach Anwendungsfall kann die Auflösung auf die entsprechenden Bedingungen angepasst werden. Die interessantesten Einstellungen dürften wohl 1080p bei 30fps und 720p bei 60fps sein. Die Bild- und Tonqualität lässt absolut keine Wünsche offen. Schnelle Lichtwechsel werden problemlos gemeistert, schnelle Bewegungen führen nicht zu Artefakten oder Bildruckeln. Die Fahrtwindgeräusche werden auf ein gutes Maß reduziert und herausgefiltert, sodass nur das übrig bleibt was man auch wirklich hören und sehen will 🙂

Das folgende Video zeigt einen kleinen Ausschnitt aus der ersten Testfahrt:

Ride on

Sven

Versenkbare Sattelstütze mit Remote

Habe mir vor einigen Monaten eine Sattelstütze von Kindshock (KS I900-R) gegönnt und dachte heute ich schreibe Euch mal etwas über meine Erfahrungen.

Sven hat Euch ja schon hier die Sattelstütze und ihre Derivate mit Vor- und Nachteilen vorgestellt.

Ich habe mich im Gegensatz zu ihm für die „R“ Version entschieden. Dieses R steht dabei für „Remote“. Man hat also quasi eine Fernbedienung am Lenker mit der man, ohne den Lenker loslassen zu müssen, einfach die Sitzhöhe an die aktuellen Bedingungen anpassen kann.

Das Problem an der Sache ist jedoch folgendes: Leider gibt es die Teile nicht kabellos.
Dies führt dazu, dass man den Bowdenzug auf eine beliebige Art und Weise von vorne nach hinten verlegen muss. Dabei gibt es sehr viele Möglichkeiten, die alle mehr oder weniger starke Vor- und Nachteile aufweisen. Ein immer wiederkehrendes Problem bei meinen ersten Versuchen waren scheuerstellen am Rahmen.

Als beste Lösung für die Geometrie meines Rades hat sich die Verlegung auf dem Oberrohr erwiesen. Als Führungen dienten dabei verschiedenste Halter vom Roseversand (hier und hier). Kontaktstellen mit dem Rahmen wurden dabei einfach mit Schutzfolie beklebt und alles schien vorerst perfekt zu funktionieren.

Was in der heimischen Garage noch hundertprozentig überzeugte zeigte beim Einsatz auf dem Trail jedoch schnell erste Schwachstellen. Durch schnelles Verstellen rutschte der gestauchte Zug vom Oberrohr und hätte so über kurz oder lange neue Scheuerstellen verursacht.

Eines Abends kam mir dann die Idee eine Art Führung für den Zug zu konstruieren. Nach genauen Vermessungen und ein paar Stunden vorm PC stand also der erste Digitale Prototyp vor mir.

Nach erneuter Kontrollmessung entschloss ich mich dieses Teil irgendwie zu fertigen. Im Endeffekt kamen aus Gewichts- und Kostengründen nur 2 Materialien in Frage: Alu oder ABS Kunststoff. Da man an Kunsstoff auch noch nachträglich einfach letzte Radien anpassen kann habe ich mich hierfür entschieden. Nun stand ich aber immernoch vor der Frage wie ich diese komplexe Geometrie erzeugen kann.

Nach ausgiebiger Rücksprache über Produktionsverfahren und Materialeigenschaften mit dem Geschäftsführer Herr Wagner von www.3D-Prototyp24.de entschloss ich mich das Teil durch einen 3D Druck erzeugen zu lassen. Dabei wird das Bauteil Lage für Lage aus ABS Kunsstoff „gedruckt“ und hat am Schluss nahezu die Materialeigeschaften eines gefrästen Teils. Das Bauteil wurde innerhalb weniger Tage gefertigt und mir zugeschickt.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die tolle Beratung und Ausführung!

Sofort nach dem Erhalt wurde das Bauteil provisorisch am Rahmen befestigt und probegefahren.

Die Umlenkung stellt wie geplant sicher, dass auch bei schnellen Verstellungen der Zug immer sauber geführt wird und die Sattelstütze zuverlässig ihren Dienst erfüllen kann. Nach wie vor bin ich von der Funktion begeistert. Im Moment warte ich nur noch auf den Lack meines Rades um die Umlenkung entsprechend lackieren zu können um sie auch optisch ins Bike zu integrieren.

Als Fazit kann ich also die Remote Version jedem sehr empfehlen der mit etwas mehr zeitaufwand noch mehr Spaß beim biken haben will.
Bei der Verlegung auf dem Oberrohr empfehle ich den Bau einer entsprechenden Umlenkung um die Funktion und somit den Spass langfristig sicherzustellen. Über Alternativen und Anregungen für Verbesserungen bin ich dankbar!

Cheers,

Basti

Laufradsatz endlich montiert und getestet

Habe heute mein Bike aus der Inspektion bekommen und natürlich gleich die neuen Laufräder montiert! Das Bike ist jetzt unwesentlich schwerer, sieht geiler aus und hat ein stabileres Lenkverhalten – jedenfalls beim Cruisen durch die Stadt 🙂 An dieser Stelle ein dickes Lob an die Radsportecke – der Händler meines Vertrauens – die Schaltung läuft wie nie zuvor!

Ein Test auf den umliegenden Trails wird in kürze folgen, war nur heute leider nicht mehr möglich 🙁

NACHTRAG:

Einen Tag später war ich auf den Trails rund ums Jägerhaus unterwegs und konnte die neuen Laufräder zum ersten Mal testen. Urteil: sehr geil!

Das Mehrgewicht von ca. 200gramm je Laufrad ist mir nicht negativ aufgefallen. In ruppigen Passagen ist das Bike insgesamt ruhiger als sonst und bleibt auch besser in der Spur. Durch die breitere Felge hat kann der Reifen die Führungskraft an den Schulterstollen besser aufbauen, was zur stabileren Kurvenfahrt führt.

Die Nabe ist sobald man aufhört zu treten nicht zu überhören und liefert endgültig einen Grund der das Fahren ohne Klingel rechtfertigt 🙂 Herrlich!

Mit den neuen Laufrädern kam auch eine 203mm Bremsscheibe ans Vorderrad. Nachdem ich zuerst noch passende Schrauben organisieren musste hat die Montage problemlos geklappt. Die Scheiben schleifen und Klingeln nicht mehr oder weniger als die 180er. Die größere Bremskraft ist deutlich spürbar ohne die Dosierbarkeit zu beeinträchtigen.

Also alles in allem kann ich die Laufräder nur empfehlen!

Und so siehts aus:

Die Bilder gibts natürlich wie immer auch in der Gallerie

Hier noch das Höhenprofil der Teststrecke

Höhenprofil vom 16.06.2010

und die GPS Daten dazu

http://www.less2m.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/gps.gif download: Tour_20100616 ()
added: 16/06/2010
clicks: 847
description: Tour zur Testfahrt mit den neuen Laufrädern

Party on Wayne!

Bashguard und Kettenführung – definitiv ein must have!

Mein Bike war keine 4 Wochen alt, da hab ich mich schon dazu entschlossen einen Bashguard zu montieren. Zum einen bin ich auf einem verblockten Trail mit dem großen Kettenblatt an einem Stein hängen geblieben was einen Abflug in den Dornenbusch und verbogene Zähne am Kettenblatt zur Folge hatte, zum anderen hab ich mir zweimal das Kettenblatt in die Wade gerammt was zu ungewollten Tattoos und Schmerzen geführt hat.

Die Auswahl an Möglichkeiten ist beinahe unbegrenzt – kann jedoch schon mal auf zwei Grundsatzfragen reduziert werden. Behalte ich mein großes Kettenblatt oder nicht?

Ich hab mich dafür entschieden auf das große Kettenblatt zu Gunsten zusätzlicher Bodenfreiheit zu verzichten und als Ausgleich das mittlere Kettenblatt mit 32 Zähnen gegen ein neues mit 36 Zähnen zu tauschen. Dadurch wurde die Bandbreite an möglichen Gängen zwar reduziert, ist aber trotz allem noch völlig ausreichend. Das fehlende Kettenblatt macht sich nur bei hohen Geschwindigkeiten bemerkbar. Wer wissen will worauf man verzichten müsste soll beim Fahren auf dem großen Kettenblatt die zwei kleinsten Ritzel auslassen und schauen wie er damit klar kommt.

In Zahlen ausgedrückt:

Übersetzungsverhältnis (Geschwindigkeit bei Trittfrequenz 80)

ohne großes Kettenblatt: 36:11 = 3,27 (33,48 km/h)

mit großem Kettenblatt: 44:11 = 4 (40,95 km/h)

ohne die zwei kleinsten Ritzel zu nutzen: 44:14 = 3,14 (32,15 km/h)

Bei 40 km/h fühlt man sich schon wie ein Hamster im Laufrad, aber man kann eben nicht alles haben 🙂

Nach der Montage des Kettenblatts kann die Kette um zwei bis drei Glieder gekürzt werden, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Damit auf verblockten und holprigen Trails die Kette bleibt wo Sie hingehört kann ich nur jedem empfehlen eine Kettenführung zu montieren. Auch hier gibt es eine Auswahl wie Sand am Meer. Wer das Glück hat an seinem Bike eine ISCG-Aufnahme zu besitzen, kann aus den vollen Schöpfen, für eine Montage unter dem Tretlager muss man schon etwas genauer suchen. Entgegen vieler Aussagen aus einigen Foren konnte ich keinen erhöhten Kraftbedarf durch die Kettenführung feststellen. Sicher lässt sich im Messlabor nachweisen dass trotz Industrielager der Wirkungsgrad des Antriebs um 0,24189% schlechter wird, aber wen das Interessiert der hört auch das Gras wachsen 😉

Zusammengefasst: Wer mehr Bodenfreiheit, eine geilere Optik und zusätzlichen Fahrspaß gegen ein wenig Geschwindigkeitseinbußen auf der Ebene bereit ist zu tauschen, der kommt weder an einem Bashguard noch an einer Kettenführung vorbei. Weil’s einfach ein Tick lässiger ist 🙂

Ride on – have fun

Fahrradträger Thule ProRide 591 auf Audi A2

Hallo Freunde des Radsports,

da ich das nächste Jahr wohl hauptsächlich in Ingolstadt verbringen werde, habe ich mich entschlossen mit einen Dachgepäckträger für mein Auto zuzulegen um den ganzen Dreck meiner Reifen nicht immer im Auto zu haben.

Von Natur aus ist der Audi A2 natürlich nicht mit einer Dachrehling gesegnet, also musste erst einmal ein Grundträger angeschafft werden. Da gab es für mich im Endeffekt nur 2 Möglichkeiten:

  1. Original Audi Zubehör
  2. Thule Grundträger

Ich habe mich schlussendlich gegen den Thule Träger entschieden, da dieser beim recht schmalen A2 auf der Seite übersteht und ich keine Lust auf regelmäßige Kopfnüsse beim Aussteigen habe.

Also habe ich in der elektronischen Bucht einen Audi Träger in sehr gutem Zustand für 110€ ersteigert. Immerhin fast 50€ gespart, der Schwabe…

Zum absoluten Glück fehlt natürlich noch ein geeigneter Fahrradträger. Da Sven schon seit einigen Monaten auch den Thule ProRide fährt und komplett zufrieden ist habe ich mich nach kurzer Recherche im Internet auch für dieses Model entschieden.

Ebenfalls am Elektrostrand habe ich dann ein Doppelpack für 134€ entdeckt und zugeschlagen.

||MONTAGE ||

Die Montage verlief ohne große Probleme. Die Bedienungsanleitung zeigt klar was man wie zusammenbauen muss. Diese Installation kann man gut alleine durchführen.

Um beide Halter in Fahrtrichtung zu montieren muss einer spiegelverkehrt aufgebaut werden. Hierzu befindet sich ebenfalls ein Kapitel in der Anleitung. Ein Drehmomentschlüssel (<10Nm) ist hierzu sinnvoll.

||BELADUNG &  FAHRT ||

Auch die Beladung des Träger klappt einwandfrei. Die 2.4er Alberts passen zwar nicht in die Reifenrille der Halter, können jedoch durch die Befestigungsschnallen fixiert werden. Der unkonventionelle Rahmen des Lapierre Zesty  wird trotzdem durch den Greifarm sicher gehalten.

Mit aufgespanntem Rad darf man bis zu 130 km/h fahren. Bei dieser Geschwindigkeit macht die Halterung noch einen sehr steifen Eindruck und man erweckt auch keine Angst beim folgenden Verkehr. Zumindest schließe ich das aus dem GT2, der heute ca. 7,3 cm von meiner Stoßstange entfernt war.

|| RESUMEE |||

Absolute Kaufempfehlung für den Thule Dachträger. Leicht zu montieren, abschließbar und robust. Was will man mehr…

Sebästschn