RESTPOSTEN BLOWOUT 2012 zum Saisonende

Die Saison neigt sich dem Ende zu, die EUROBIKE liegt schon wieder ein paar Wochen zurück und WIR BRAUCHEN PLATZ für neue Ware! Der Perfekte Zeitpunkt für Euch um zum Saisonende noch ein paar dicke Rabatte einzusacken 🙂

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Teamtrikots für die Saison 2013

Nachdem wir für die letzte Saison aufgrund von schlechten Erfahrungen mit eigenen Trikots ausgesetzt haben, gibt’s jetzt die Antwort auf die oft gestellte Frage wann es denn wieder Teamtrikots gibt: Für 2013 wird’s sowohl Langarmtrikots, als auch Bikeshorts geben!!!

Das endgültige Design ist noch nicht ganz fertig, aber der 90% Entwurf sieht so aus:Bildschirmfoto 2013-06-16 um 00.42.10Bildschirmfoto 2013-06-16 um 00.41.28

Vielleicht habt Ihr ja auch noch mehr Anregungen wie das Trikot noch geiler werden könnte?

Uns würde noch interessieren ob Ihr überhaupt Interesse an einem Trikot oder einer Hose hättet!??!

Entgegen der ursprünglichen Planung (Januar) gehen wir davon aus dass die Trikots bis Ende Juli fertig sein werden.

Gefällt Euch das Trikot?

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Gruß Sven

Stand- und Tauchrohr

Stand- und TauchrohrHeute wollen wir uns zwei Begriffen widmen die immer wieder aufs Neue für Verwirrung sorgen – Standrohr und Tauchrohr – welches ist denn jetzt das eine und welches das andere???

Als Standrohre werden die Rohre bezeichnet die fest mit der Gabelkrone verbunden sind. Wenn man nicht gerade eine Upside-Down-Gabel fährt, sind es im Normalfall die etwas schmäleren Rohre.

Die eigentliche Einfederbewegung wird von den Tauchrohren ausgeführt, die sich relativ zu den Standrohren bewegen, und von diesen geführt werden. An den Tauchrohren wird auch das Laufrad und die Scheibenbremse befestigt.

Ich hoffe Euch hilft diese kleine Übersicht, und vielleicht wird damit die nächste Diskussion im Keim erstickt 🙂

Rock on, Sven

Negativfederweg (SAG) einstellen

Der eine: „Hast du auch deinen SAG richtig eingestellt?“ Der andere: „WHAT???“

SAG – schon oft gehört, aber was ist das eigentlich? Beim SAG, auch Negativfederweg genannt, handelt es sich um den Weg den die Gabel bei statischer Belastung durch das Fahrergewicht beim ruhigen Sitz im Sattel eintaucht – ganz klar, oder?

Um diesen Betrag kann die Gabel z.B. beim Durchfahren eines Schlaglochs noch ausfedern, ohne dass der Reifen den Kontakt zum Boden, und damit den nötigen Grip, verliert.

So, nachdem wir nun wissen wovon wir reden müssen wir nur noch die richtige Einstellung finden – und da geht das Problem auch schon los! Um herauszufinden wie weit die Gabel eintaucht bringen alle die keinen Gummiring an der Gabel haben zuerst einmal einen Kabelbinder am Standrohr an und schieben diesen ganz nach unten. Den Gummiring oder den Kabelbinder nutzen wir als Markierung um den Negativfederweg zu messen.

Als nächstes Setzt Ihr Euch mit kompletter Ausrüstung (Rucksack, Klamotten, Trinkblase, Helm, einfach alles…) auf das Bike – am besten hilft Euch jemand dabei und hält das Bike am Lenker fest und schiebt den Ring oder den Kabelbinder nach unten wenn Ihr in einer zentralen Position auf dem Bike sitzt.

Beim Absteigen solltet Ihr darauf achten dass die Gabel nicht erneut eintaucht. Am besten geht das wenn Ihr Euch leicht seitlich abkippen lasst.

Jetzt könnt Ihr den Abstand des Rings oder Kabelbinders bis zur unteren Kante bei der Dichtung messen. Im Idealfall und je nach Einsatzzweck sollte der Negativfederweg ca 15-25% vom gesamten Federweg betragen – die Freerider unter Euch nehmen besser 25% die Tourenfahrer orientieren sich bei 15%.

Sollte der SAG nicht passen, dann müsst Ihr mit einer speziellen Dämpferpumpe (ca. 25€ im Fachhandel) den Luftdruck in der Positivkammer anpassen. Einige Hersteller haben bereits Luftdrucktabellenauf den Tauchrohren oder eine Skala mit dem prozentualen Federweg auf den Standrohren aufgedruckt. Für den Dämpfer gibts ähnliche Einstellhilfen bei einigen Herstellern (Lapierre, Canyon, …), anonsten verfahrt ihr hier genau nach dem selben Prinzip!

Zum Schluss noch einmal aufs Bike sitzen und den SAG checken, dann nur noch Druck- und Zugstufe anpassen und Spaß haben!

 

Druck- und Zugstufe

Druckstufe offen, Zugstufe schnell, Rebound zugedreht – und dann sind auch noch irgendwo Hasen und Schildkröten aufgedruckt – wer blickt hierbei eigentlich noch durch?  Wir wollen Euch dabei helfen in dem Begriffswirrwar nicht die Orientierung zu verlieren!

Druckstufe:

Das ist die Kurzform für die Druckstufendämpfung. Sie arbeitet beim Einfeder der Gabel parallel zur Luft- bzw. Stahlfeder, wodurch das Eintauchen der Gabel abgebremst/gedämpft wird.

Eine hart eingestellte Druckstufe verhindert das Wippen am Bike, führt aber dazu dass jeglicher Komfort verloren geht. Einige Gabelsysteme haben hierfür noch gesonderte Einstellmöglichkeiten wie z.B. Highspeed und Lowspeed-Verstellung. Diese Einstellungen sollten aber nur vorgenommen werden wenn man sich sicher ist was man tut – oft ist die falsche Einstellung der Grund warum man immer wieder aus der selben Kurve fliegt, oder nach nem Drop von der Gabel vom Bike katapultiert wird.

Nach dem Ändern der Druckstufeneinstellung solltet Ihr Euch unbedingt auch um die Zugstufe kümmern, da diese dadurch mit beeinflusst wird!

 

Zugstufe (Rebound):

Die Zugstufendämpfung regelt das Ausfederverhalten von Federgabeln oder Dämpfern. Durch Änderung der Einstellung wird die Ausfedergeschwindigkeit und somit die Reaktionszeit der Federgabel oder des Dämpfers angepasst.

Eine geschlossene Zugstufe (Schildkröte) führt zum sehr langsamen ausfedern des Dämperelements. Bei vielen kurzen aufeinanderfolgenden Schlägen kommt die Federung nicht schnell genug hinterher, was zu einem schwammigen Fahrgefühl, bis hin zum Durchschlag von Dämpfer oder Gabel führen kann.

Eine komplett geschlossene Druckstufe (Hase) führt zum sehr schnellen ausfedern des Dämpferelements. Im schlimmsten Fall führt das zum unkontrollierbaren Springen der Laufräder.

Zusammengefasst: Zugstufe auf bedeutet, das Öl kann schneller fliessen, Gabel federt schneller aus (Zugstufe ungedämpft bzw. HASE). Zugstufe zu, das Öl fliesst langsamer, Gabel federt langsamer aus (Zugstufe gedämpft bzw. SCHILDKRÖTE).

Für die optimale Einstellung von Gabel und Dämpfer gibt es in etwa tausend verschiedene Meinungen, und zusätzlich spielen dann noch die eigenen Vorlieben mit. Die Einstellung der Zugstufe kann getestet werden wenn Ihr mit dem kompletten Körpergewicht die Gabel eintauchen lasst, und dann schlagartig die Hände vom Lenker nehmt – natürlich nicht während der Fahrt – wenn dann beim Ausfedern das Vorderrad gerade noch NICHT vom Boden abhebt sollte die Einstellung passen.

Am besten startet Ihr mit der Einstellung des Negativfederwegs (SAG) und tastet Euch auf eurem Haustrail an die optimale Einstellung der Druck – und Zugstufe heran. Oftmals geben die Hersteller auch Hinweise welche Einstellung zum Körpergewicht passt, das ist aber nur bei der Federgabel wirklich sinnvoll, da sich das Dämpferverhalten mit der Kinematik des Hinterbaus sehr stark unterscheiden kann.