AlpX2011 – Fitnesscheck

Heute der von allen gefürchtete Fitnesscheck!

Jetzt wird abgerechnet und jedes noch so schmutzige Detail wird ans Tageslicht gebracht – wer in dem folgenden Bericht wider erwarten einen Funken Wahrheit findet, hat ja immerhin noch sieben Wochen Zeit zu trainieren 🙂

Im Anschluss der Kurzberichte wird eine Schätzung über den aktuellen Trainingsstand abgegeben. Die Skala reicht von 1 bis 15 und ist wie folgt aufgeschlüsselt:

1-2: Fussgänger
2-3: Fahrradklingelbenutzer
3-4: Bergaufschieber
4-5: Windschattenschnorrer
5-6: Tourenbiker
6-7: Bergabbremser
7-8: Federwegbenutzer
8-9: Bremsbelagvernichter
9-10: Alpenüberquerer
10-12: Bergaufbremser
12-15: Endgegnertyp

 

Der Fitnessfaktor wird nach folgender, leicht verständlicher Formel berechnet 🙂

 

Begriffserklärung:
FF= Fitnessfaktor
n =  Gesamtanzahl der Trainingswochen
i = Index für die einzelnen Trainingswochen
x = Trainingsintensität (1-10)
y = Heimlichkeitsfaktor (1-10)
BMI=Body Maß Index

Die genannten Werte sind schätzwerte und können je nach Grad der Heimlichtuerei, Trainingsintensität und BMI variieren.

Patrick Bosch: Die brachialen Waden lassen die Kollegen vor Ehrfurcht erstarren! Für die täglichen 1000 Höhenmeter hat er sich extra ein Gerüst ans Haus gebaut. Um die Trainingszeit zusätzlich sinnvoll zu nutzen hat er nebenher noch kurz die Isolierung erneuert und ne neue Dachrinne angebracht – dafür bekommt er die vollen zehn Punkte was Synergieeffekte angeht.

Für das Techniktraining wird der Garten mit einem extra angeschafften Bagger zum Dirtpark umgebaut. Gute Vorbereitung ist eben alles!

Fitnessfaktor: 9,1

 

Stefan Weber: Der gefürchtete Neuling lässt keine Details über sein Training durchsickern. Geheimen Informationen zu Folge hat er unter Ausschluss der Öffentlichkeit mehrere Trainingseinheiten am Lago Maggiore absolviert. Sogar der morgendliche Weg zum Bäcker soll Tragepassagen enthalten haben. Ein verrückter Typ!!! 😉

Als Personaltrainer für Ausdauerwettbewerbe getarnt sorgt er für den weiteren Ausbau seiner Kondition und ist bereit für den Titelkampf. Wird es dieses Jahr etwa einen „Clockwork Stefan“ geben? Nasty nimm dich in acht!!!

Fitnessfaktor: 11,34

 

Basti Baumgärtner, der Titelverteidiger aus dem letzten Jahr legt die Messlatte noch ein Stück höher. Mit schwererem Material will er trotzdem ganz vorne dabei sein. Auch er lässt nur wenig über sein aktuelles Training durchsickern. Bei seinem Zweitwohnsitz in der Salzburger Gegend befindet er sich seit einiger Zeit im Höhentrainingslager. Diese Information konnte nur aufgrund unvorsichtiger Handhabung eines sozialen Netzwerks an die Öffentlichkeit gelangen und wurde bisher weder dementiert noch bestätigt. Ein als Ausflug getarnter Spionagetrip nach Salzburg ergab ein paar Einblicke ins aktuelle Training – dem Verfasser steht jetzt noch Angstschweiss auf der Stirn!!

Fitnessfaktor: 11,08

 

Sven Kirchner: Er setzt auf wechselnde Trainingspartner um möglichst unterschiedliche Anreize zu setzen und so von allen Trainingsvarianten das Beste für sich herauszuziehen. Von der gemütlichen Tour zum See um die innere Ruhe zu finden, bis hin zu Touren zu den örtlichen Burgen gehört alles in sein Trainingsprogramm. Durch Alternativsportarten wie Windsurfen versucht er nicht nur die Kondition sondern auch die Balance zu optimieren. Dem Trend zum Auswärtstrainingslager ist auch er gefolgt und hat sich in einer Nacht und Nebelaktion mit dem Bike im Gepäck aus dem Staub gemacht um seine individuelle Anaerobe Schwelle zu optimieren.

Fitnessfaktor: 8,1

 

Sven Staiger: Um jedem Dopingverdacht entgegen zu wirken hat er sich entschlossen seine Trainingseinheiten nicht vor der Öffentlichkeit zu verstecken – wobei er das Doping von allen wohl am nötigsten hätte! Schiebepassagen wurden am Wochenende ausgiebig trainiert, aufgrund eines technischen Defekts allerdings nur bergab!

Fitnessfaktor: 8,3

 

Es ist unschwer zu erkennen dass sich ein Trend zu Trainingseinheiten unter Geheimhaltung abzeichnet. Die Fitnessfaktoren haben überall noch Luft nach oben, beim einen mehr, beim anderen weniger J

Die Vorbereitung bleibt Spannend bis zum Schluss, doch spätestens am 15.08.2011 kommt die Wahrheit ans Licht und wir erhalten eine Antwort auf die Frage: „Haben wir genug trainiert?“

 

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