AlpX 2010 – Platzprobleme

So muss sich eine Frau fühlen die übers Wochenende verreist – 2 Koffer und zu wenig Platz 🙂 Bei uns siehts ein wenig anders aus – 6 Tage und nur 25 Liter Stauraum! Wie das funktionieren soll, noch keine Ahnung. Im Rucksack muss irgendwie Platz sein für Ersatzteile, Wechselklamotten, warme Klamotten, Essen, Fahrradpumpe, Medizin, Duschzeug, Regenklamotten, Getränke, Kartenmaterial, Handy, Fotoapparat, Ladegerät und das ist bestimmt noch nicht alles!

Wäre ein Gepäcktransport vielleicht doch sinnvoll gewesen? Auf gar keinen Fall!

Hier seht ihr das Gepäck

das in diesen Rucksack muss!

Das wird wohl ne logistische Meisterleistung werden müssen um möglichst wenig Gewicht auf dem Rücken zu haben, aber trotzdem nichts vergessen zu haben.

Wir sind alle sehr gespannt wie sich sieben Kilogramm sechs Tage lang auf dem Rücken anfühlen.

Keep on Rockin

Sven

Versenkbare Sattelstütze mit Remote

Habe mir vor einigen Monaten eine Sattelstütze von Kindshock (KS I900-R) gegönnt und dachte heute ich schreibe Euch mal etwas über meine Erfahrungen.

Sven hat Euch ja schon hier die Sattelstütze und ihre Derivate mit Vor- und Nachteilen vorgestellt.

Ich habe mich im Gegensatz zu ihm für die „R“ Version entschieden. Dieses R steht dabei für „Remote“. Man hat also quasi eine Fernbedienung am Lenker mit der man, ohne den Lenker loslassen zu müssen, einfach die Sitzhöhe an die aktuellen Bedingungen anpassen kann.

Das Problem an der Sache ist jedoch folgendes: Leider gibt es die Teile nicht kabellos.
Dies führt dazu, dass man den Bowdenzug auf eine beliebige Art und Weise von vorne nach hinten verlegen muss. Dabei gibt es sehr viele Möglichkeiten, die alle mehr oder weniger starke Vor- und Nachteile aufweisen. Ein immer wiederkehrendes Problem bei meinen ersten Versuchen waren scheuerstellen am Rahmen.

Als beste Lösung für die Geometrie meines Rades hat sich die Verlegung auf dem Oberrohr erwiesen. Als Führungen dienten dabei verschiedenste Halter vom Roseversand (hier und hier). Kontaktstellen mit dem Rahmen wurden dabei einfach mit Schutzfolie beklebt und alles schien vorerst perfekt zu funktionieren.

Was in der heimischen Garage noch hundertprozentig überzeugte zeigte beim Einsatz auf dem Trail jedoch schnell erste Schwachstellen. Durch schnelles Verstellen rutschte der gestauchte Zug vom Oberrohr und hätte so über kurz oder lange neue Scheuerstellen verursacht.

Eines Abends kam mir dann die Idee eine Art Führung für den Zug zu konstruieren. Nach genauen Vermessungen und ein paar Stunden vorm PC stand also der erste Digitale Prototyp vor mir.

Nach erneuter Kontrollmessung entschloss ich mich dieses Teil irgendwie zu fertigen. Im Endeffekt kamen aus Gewichts- und Kostengründen nur 2 Materialien in Frage: Alu oder ABS Kunststoff. Da man an Kunsstoff auch noch nachträglich einfach letzte Radien anpassen kann habe ich mich hierfür entschieden. Nun stand ich aber immernoch vor der Frage wie ich diese komplexe Geometrie erzeugen kann.

Nach ausgiebiger Rücksprache über Produktionsverfahren und Materialeigenschaften mit dem Geschäftsführer Herr Wagner von www.3D-Prototyp24.de entschloss ich mich das Teil durch einen 3D Druck erzeugen zu lassen. Dabei wird das Bauteil Lage für Lage aus ABS Kunsstoff „gedruckt“ und hat am Schluss nahezu die Materialeigeschaften eines gefrästen Teils. Das Bauteil wurde innerhalb weniger Tage gefertigt und mir zugeschickt.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die tolle Beratung und Ausführung!

Sofort nach dem Erhalt wurde das Bauteil provisorisch am Rahmen befestigt und probegefahren.

Die Umlenkung stellt wie geplant sicher, dass auch bei schnellen Verstellungen der Zug immer sauber geführt wird und die Sattelstütze zuverlässig ihren Dienst erfüllen kann. Nach wie vor bin ich von der Funktion begeistert. Im Moment warte ich nur noch auf den Lack meines Rades um die Umlenkung entsprechend lackieren zu können um sie auch optisch ins Bike zu integrieren.

Als Fazit kann ich also die Remote Version jedem sehr empfehlen der mit etwas mehr zeitaufwand noch mehr Spaß beim biken haben will.
Bei der Verlegung auf dem Oberrohr empfehle ich den Bau einer entsprechenden Umlenkung um die Funktion und somit den Spass langfristig sicherzustellen. Über Alternativen und Anregungen für Verbesserungen bin ich dankbar!

Cheers,

Basti

AlpX – Die Sponsoren

An dieser Stelle auch nochmals ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren!

Tresor Lifestyle & Tom Tailor Shop
Die Adresse für Mode und Lifestyle im Großraum Nürtingen – Kirchheim !

Gipser Kirchner
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Hagebaumarkt Nürtingen
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OTT Garagen
Mehrzweckräume, Fertiggaragen und Carports höchster Qualität!
Jetzt mit noch größerem befahrbarem Schaugarten!

Last but not least ein großes Dankeschön an das less2m Team und natürlich ganze besonderen Dank an Sven S. den Organisator für die ganze AlpX Planung und Vorbereitung. Ohne dich wären wir halt mal wieder auf die Teck geradelt 😉

AlpX 2010 – Die Ernährung

Langsam wird’s ernst…

Die Beine sind hart wie Stahl, jedes Gramm Fett wurde in kinetische Energie umgewandelt, der Hintern besteht quasi nur noch aus Hornhaut mit eingebranntem Sitzpolster und beim ein oder anderen wurde sogar jedes Körperhaar aufgrund der CW-Wert Optimierung wegrationalisiert. Unsere Bikes sind in Topzustand, jedes Lager wurde liebevoll mit dem allerfeinstem Flutschi-Axial eingerieben und verrichtet reibungslos seinen Dienst. Der Fat Albert mit zweitausendundeins verschiedenen Gummimischungen wurde aufgezogen, mit 1,973 bar befüllt und 3,9 Kilometer eingefahren.

Fast könnte man meinen wir haben alles Mögliche getan… Fast!

Denn da gibt es noch eine Sache:

Was bringt der beste V8 6,3 Liter Motor ohne Sprit an Bord? Nix! Kein brabbeln, keine Beschleunigungsorgien und auch keine Höhenmeter!!

Also lasst uns mal die nächsten Minuten damit verbringen wie wir uns den Tank (Kohlenhydratspeicher) bis zum Anschlag mit feinstem V-Power vollpumpen können:

Zunächst kurz zur Theorie:

Unser Tank fasst ganze 10g Kohlenhydrate pro kg Körpergewicht. Das wären dann bei männlichen 80kg Körpergewicht, männliche 800g was ca. 3200 männlichen kcal entspricht.

Starke Sache denken wir uns und in der Praxis wollen wir diese Speicher na klar bis zum Rand (mit Schaumkrone) füllen.

Um dies zu gewährleisten fangen wir am besten 3 Tage davor mit der Pastaparty (Kohlenhydratorgie und weniger Fett) an. Ein weiteres Partymitglied wird in diesen Tagen der gute alte Saft (Orange, Apfelasaft, Traube,…) sein, der uns mit Fruchtzuckern zur Seite steht.

Will man seinen Speicher sogar noch über das normale Maß füllen, empfiehlt es sich seinen Speicher ca. eine Woche vor Tourbeginn langsam zu leeren. Längere Trainingseinheiten, wenig Zucker und Kohlenhydrate im Getränk und der Nahrung helfen dabei.

Ab Tag 3 vor der Tour stehen dann nur noch kürzere (technische) Trainings an und der Nudel und Saftkonsum steigt wie schon genannt ins unermessliche.

Jetzt haben wir alles Mögliche getan und es liegt nichtmehr in unserer Hand: Lasst uns gemeinsam die männlichste Reise gegen die Naturgewalten und Höhenmeter beschreiten und unsere Grenzen neu ausloten!!

Happy Trails!

Feierabendrunde – Felge vs. Reifen

Auf unserer Feierabendrunde in Esslingen gings an der Katharinenlinde vorbei zum Kernenturm. Von dort aus die Trails an der Diebesklinge runter und wieder hoch in Richtung Mülldeponie. Bei der letzten Abfahrt wurde an Olis Bike ein Kampf zwischen einem FatAlbert 2.4 und einer 18mm breiten Felge ausgetragen. Der Gewinner war der Schlauch:

Keine Ahnung was für ein Schlauchmodell da verbaut ist, aber trotz der Abenteuerlichen Verknotungen in der Gabel und den Speichen hat das Teil kein Loch!

Zum lachen ist es eigentlich nicht, das hätte auch böse enden können, aber es sah einfach soooo geil aus 🙂

Ride on

Sven

AlpX 2010 – Die Fahrer

Wie die Zeit verrinnt! Nur noch schlappe vier Wochen bis wir den Kampf gegen die Natur antreten und mit ziemlicher Sicherheit an einige unserer Grenzen – sowohl Material als auch Leistung und Psyche – kommen werden. Da wir aber alle friedlich Menschen sind, wird das sicher kein Problem sein – hoffentlich!

Sven K.:

Ist an harte Arbeit und körperliche Anstrengung gewöhnt und wird dadurch mit Routine an die Sache rangehen. Solange kein Zelt aufgebaut werden muss sind keine Schwächen zu erwarten.

Vorlieben: Anspruchsvolle Trails mit abgesenkter Gabel zu fahren :-), Cuba Libre

Sven S.:

Fühlt sich sowohl bergauf und bergab wohl und ist auf der Tour für die Navigation zuständig – im zweifelsfall geht’s bergauf 🙂

Vorlieben: Lange Trage und Schiebpassagen in den umliegenden Wäldern, Dornenbüsche, Cuba Libre

Sebästschn:

Er wird auf jeden Fall durch Fahrtechnik im Up- und Downhillbereich wertvolle Punkte sammeln und entsprechende Tipps parat haben. Im Ernstfall kann er uns mit „dem Heli“ in die nächste Ortschaft bringen.

Vorlieben: Wheelies in Grabennähe, Bunnyhop im Bikepark, Sellerie und guude Laune

Oli:

Oli

Er hat von uns allem am meiste Erfahrung auf dem Bike – wenn auch auf dem Rennrad – und wird uns sicherlich in vielen Situationen mit wichtigen Tipps zur optimalen Fahrweise versorgen.

Vorlieben: schmale Uphillpassagen in Klickpedalen, Cuba Libre

Sollte doch eine ganz entspannte Woche werden, oder? Und wenn jemand nicht gut tun sollte, werden wir garantiert irgendwo eine Wuthöhle für Ihn finden 😉

Ride On