Alb Extrem 2010…

…beinahe komplett! Wir sind morgens um sechs in Ottenbach gestartet – zur Abwechslung mal auf dem Rennrad – um die kleine Runde mit 200km und 2800hm zu fahren. Leider konnten wir aufgrund von Timingproblemen die Tour nicht komplett zu Ende fahren. Trotz allem wurden es noch 160km und ca.1800hm bevor wir noch rechtzeitig beim Spiel Deutschland gegen England erschienen sind.

Höhenprofil AlbX

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added: 29/06/2010
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AlpX 2010 – Bikecheck

In sechs Wochen sind wir um diese Uhrzeit bereits am ersten Hotel und hoffen dass es genügend Nudeln gibt um uns für den nächsten Tag zu stärken. Heut gibt’s eine kurze Vorstellung der einzelnen Bikes und die vorgenommenen Modifikationen:

Lapierre Zesty 2008:

140mm/140mm (Fox Float/R), Bashguard und Kettenführung (großes Kettenblatt ist entfallen), Hope Pro 2 Nabe mit DTSwiss EX500 Felgen, Scheibenbremse XT (200mm/180mm), Holzfeller Riser Bar 30mm, Kind Shock i900-R Sattelstütze absenkbar mit Remote , Plattformpedale Funworks Magnesium

Focus Thunder Pro 2009:

140mm/140mm (Fox Talas/RP23), Bashguard und Kettenführung (großes Kettenblatt entfallen), Hope Pro 2 Nabe mit Nope 3nduro Felge, Scheibenbremse Avid Elixir (203mm/180mm), Kind Shock i900 Sattelstütze absenkbar, Holzfeller Riser Bar 50mm, Plattformpedale NC-17 Magnesium

Cube Frizz The One 2009:

160mm/160mm (Fox Talas/RP23), Scheibenbremse Formula The One (200mm/180mm), Plattformpedale NC-17 Magnesium

Cube Stereo The One 2009:

140mm/140mm (Fox Talas,RP23), Scheibenbremse Formula The One (180mm/180mm)

Also alles zusammen nicht gerade typische Leichtbauten, sonder eher etwas robust um die Naturgewalten ohne Schaden überstehen zu können.

From the muddy Trails of Esslingen

35km
1400hm

Nachdem es zwei Tage durchgeregnet hatte sind wir auf die glorreiche Idee gekommen wir könnten alle umliegenden Trails in Esslingen testen um zu schauen wie matschig sie denn wirklich sind. Um es kurz zu machen – sehr matschig!

Unsere Tour ging zuerst zur Katharinenlinde wo uns die Grenzen vom Fat Albert aufgezeigt wurden. Auf der Ebene war der Grip gleich null! Der Trail zur Waldschenke „Sieben Linden“ war verhältnismäßig trocken und gut befahrbar. Nach einer kurzen Pause und nervigem manuellen Verstellen der Sattelstütze – es soll ja noch Bikes und verstellbare Sattelstütze geben – gings weiter zum Kernenturm um von dort aus die Trails an der Diebesklinge zu checken.

Was wir dort gelernt haben: Wenn du nicht gegen einen Baum fahren willst, dann solltest du Ihn auch nicht anschauen 😉

Die Uphillpassage zurück zur Mülldeponie war aufgrund der nicht vorhandenen Traktion am Hinterrad mühsamer als eingeplant und wir mussten das ein oder andere Mal unfreiwillig absteigen.

Auf dem Rückweg zum Jägerhaus musste ich feststellen dass die komplette Römerstraße mittlerweile geschottert wurde und die netten Kicker am Wegrand von Baggern plattgewalzt wurden!

Von jetzt an gings recht unspektakulär aber nicht weniger spaßig die Trails am Jägerhaus hoch und runter mit einem kurzen Abstecher in Richtung Lobenrot. Dort haben einige Jungs ein paar nette Anlieger, Kicker und Northshores eingebaut, die aber aufgrund der Nässe nicht befahrbar waren. Hoffentlich liest der Förster diesen Artikel nicht…

Ein paar nette Passanten haben uns erklärt dass die „Radfahrer verboten“ Schilder nur fürs bergauf fahren gelten, um die die runter fahren nicht zu gefährden 🙂 Interessante Auslegung – muss man sich merken!

Irgendwo unterwegs musste noch eine Felge dran glauben, hoffentlich lässt sich das wieder reparieren – immerhin steht eine Alpenüberquerung bevor! Aber wer montiert sich auf sein Enduro auch schon ein CrossCountry Laufradsatz 🙂

Ein paar Bilder zur Tour folgen noch.

Höhenprofil:

Höhenprofil vom 20.06.2010

GPS-Daten:

http://www.less2m.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/gps.gif download: Tour_20100620 ()
added: 21/06/2010
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description: From the muddy Trails of Esslingen

Laufradsatz endlich montiert und getestet

Habe heute mein Bike aus der Inspektion bekommen und natürlich gleich die neuen Laufräder montiert! Das Bike ist jetzt unwesentlich schwerer, sieht geiler aus und hat ein stabileres Lenkverhalten – jedenfalls beim Cruisen durch die Stadt 🙂 An dieser Stelle ein dickes Lob an die Radsportecke – der Händler meines Vertrauens – die Schaltung läuft wie nie zuvor!

Ein Test auf den umliegenden Trails wird in kürze folgen, war nur heute leider nicht mehr möglich 🙁

NACHTRAG:

Einen Tag später war ich auf den Trails rund ums Jägerhaus unterwegs und konnte die neuen Laufräder zum ersten Mal testen. Urteil: sehr geil!

Das Mehrgewicht von ca. 200gramm je Laufrad ist mir nicht negativ aufgefallen. In ruppigen Passagen ist das Bike insgesamt ruhiger als sonst und bleibt auch besser in der Spur. Durch die breitere Felge hat kann der Reifen die Führungskraft an den Schulterstollen besser aufbauen, was zur stabileren Kurvenfahrt führt.

Die Nabe ist sobald man aufhört zu treten nicht zu überhören und liefert endgültig einen Grund der das Fahren ohne Klingel rechtfertigt 🙂 Herrlich!

Mit den neuen Laufrädern kam auch eine 203mm Bremsscheibe ans Vorderrad. Nachdem ich zuerst noch passende Schrauben organisieren musste hat die Montage problemlos geklappt. Die Scheiben schleifen und Klingeln nicht mehr oder weniger als die 180er. Die größere Bremskraft ist deutlich spürbar ohne die Dosierbarkeit zu beeinträchtigen.

Also alles in allem kann ich die Laufräder nur empfehlen!

Und so siehts aus:

Die Bilder gibts natürlich wie immer auch in der Gallerie

Hier noch das Höhenprofil der Teststrecke

Höhenprofil vom 16.06.2010

und die GPS Daten dazu

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added: 16/06/2010
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description: Tour zur Testfahrt mit den neuen Laufrädern

Party on Wayne!

Meine neuen Laufräder

Here we go! Endlich sind sie da!

Felge: Nope 3Nduro911

Nabe: HOPE PRO 2 in Rot

Aluminiumnippel rot eloxiert

Das etwas robustere Model für die Alpenüberquerung mit dem ich auch Reifen in 2.4 fahren darf…

Und so sehen Sie aus:

Werde die Teile gleich mal zusammenbauen und Reifen aufziehen! Leider ist mein Bike bei der Inspektion bis Dienstag 🙁

AlpX 2010 – Equipmentcheck

Nur noch acht Wochen bis zum Startschuss zur Alpenüberquerung von Ehrwald nach Riva und das Equipment ist noch nicht gesichert. Am Wochenende mussten wir feststellen dass unsere Windbraker bei Regen nicht zu gebrauchen sind und nach keinen fünf Minuten total durchnässt sind – jetzt heisst es umdenken und nach einer Lösung für starken Regen suchen die den Rucksack nicht unnötig füllt.

Für längere Abfahrten im Regen sind Knielinge nicht zu gebrauchen – Testurteil: das sticht wie tausend kleine Nadeln an den freien Stellen – da hat wohl jemand zuviel Titanic geschaut 🙂

Nach einem Abflug ins Gebüsch wird sich jetzt wohl auch der letzte im Bunde mit dem Gedanken beschäftigen ob er wirklich mit Klickpedalen unterwegs sein will oder doch lieber auf Plattformpedale umrüstet.

Die Rucksäcke sind alle schlechtwettertauglich und selbst bei anhaltendem Regen bleibt der Inhalt trocken. Die Frage wird nur sein ob 25l Fassungsvermögen ausreichend sind? Zum Glück hat einer von uns ja vorgesorgt und sich einen größeren Rucksack gekauft um Gepäck von seinen Kollegen mitzunehmen – danke Oli 🙂

Bleibt zum Schluss nur noch die Frage, wohin mit den Getränken? Am Rahmen anbringen ist teilweise gar nicht vorgesehen bzw. es gibt nur Platz für maximal 0,5l. Eine Trinkblase im Rucksack bringt gleich wieder ein paar Kilo mit auf den Rücken und unterm Sattel ist kein Platz mehr! Man darf auf abenteuerliche Konstruktionen gespannt sein 🙂

Über die Alpen 2010

So langsam wird es ernst! In genau neun Wochen sind wir (Sven, Basti, Oli und noch mal Sven) auf dem Weg über die Alpen – um genau zu sein, von Ehrwald nach Riva. Wir haben dann eine Strecke von 320km und ca. 10000hm vor uns. Sechs Tagesetappen über Ehrwald – Sölden – Naturns – St.Nikolaus – Malé – Madonna di Campiglio führen uns zum Ziel nach Riva del Garda.

Momentan befinden wir uns mitten in den Vorbereitungen und sind mehr oder weniger fleissig im Training! Seit letzter Woche haben sogar alle Teilnehmer ein Mountainbike 🙂 Von unserem Bikeguide aus Bad Wildbad haben wir noch einige Tips bekommen um eine möglichst große Trailausbeute zu haben – vielen Dank noch mal! Das ganze soll ohne Guide und ohne Gepäcktransport ablaufen, wir werden sehen ob das klug war 🙂

Hier die Bikes mit denen wir uns über die Alpen quälen wollen:

Das ein oder andere Bike wird oder wurde noch etwas optimiert und viel Geld in die Bike-Industrie investiert. Wir sind uns alle einig dass wir nicht auf Leichtbau sondern auf Pannensicherheit Wert legen. Nebenbei haben sich die meisten dazu entschieden OHNE Klickpedale zu fahren – natürlich aus Sicherheitsgründen 🙂 …und weils einfach lässiger ist!

Um einen Überblick zu bekommen wovon wir reden, hier das Höhenprofil:

Höhenprofil AlpX 2010

Selbstverständlich wird es wenn es soweit ist tägliche Berichte zur Tour geben – sofern wir dort irgendwie ins Internet kommen oder uns die Roaminggebühren fürs Handy leisten können 😉