Burgrunde Nürtingen 29.05.2010

Strecke: 38,5km
Höhenmeter: 880hm

Durchs Tiefenbachtal gings in Richtung Owen und dann zur Teck. Nach einer kurzen Pause haben wir uns dazu entschlossen die extrem nassen Trails zum Parkplatz „Bölle“ zu nehmen. Von dort aus über die Schaafweide mit kurzen Adrenalinschüben zurück nach Owen 🙂 Trotz des aufziehenden Gewitters haben wir uns noch dazu entschieden kurz am Hohen Neuffen vorbeizuschauen um dann im strömenden Regen nach Hause zu fahren – genau so wars dann auch 🙂

Höhenprofil:

Höhenprofil vom 29.05.2010

Höhenprofil vom 29.05.2010

GPS-Daten:

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added: 30/05/2010
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Ride on, greetz Sven!

Das optimale Cockpit – Bremsen richtig einstellen

Die Zeiten von schmalen Lenkern sind vorbei! Breite Lenker bringen mehr Kontrolle und Fahrsicherheit im Gelände durch die größere Hebelwirkung. Lenkerbreiten zwischen 660mm und 700mm sollten an jedem Bike montiert sein wenn man damit auch mal ne härtere Gangart einlegen will.

Der breiteste Lenker bringt jedoch nichts ohne die richtige Einstellung der Bremshebel. Wird dies vernachlässigt, sind brennende Unterarme und taube Finger nach längeren Abfahrten vorprogrammiert. Mit ein paar kleinen Handgriffen ist das richtige Setup in kürzester Zeit gefunden.

Für alle Arbeiten wird im Regelfall ein Innensechskantschlüssel zwischen 2,5 und fünf Millimetern benötigt.

Zuerst wird der Winkel des Bremshebels eingestellt indem man die Klemmschrauben löst und den Hebel so positioniert dass die ausgestreckten Finger über dem Bremshebel liegen. Im sitzen müssen Finger, Handgelenke und Unterarme eine gerade Linie bilden –  alle die auch öfter mal nen Downhilltrail mitnehmen, drehen die Bremshebel noch ein wenig steiler dass auch im stehen optimal gebremst werden kann.

Oft ist der Bremshebel zu Nahe am Griff montiert. Da die meisten Bremshebel als Ein – oder Zwei – Finger – Hebel ausgelegt sind würde man den Hebel zu Nahe am Gelenk greifen, wodurch, bedingt durch den kleineren Hebelarm, deutlich mehr Kraft beim Bremsen benötigt wird. Aktuelle Bremsen haben selbst bei Betätigung mit nur einem Finger ausreichend Bremskraft! Die beste Position ist erreicht wenn der Zeigefinger am äußeren Hebelende anliegt. Auch wenn der Schalthebel in dieser Position schlechter erreicht werden kann, sollte man doch der Sicherheit die höhere Priorität geben.

Jetzt muss nur noch die Hebelweite auf die Handgröße/Fingerlänge angepasst werden. Optimal eingestellt ist der Hebel wenn man ohne den Bremshebel zu ziehen mit dem ersten Fingerglied des Zeigefingers um den Hebel fassen kann. So kann mit nur einem Finger schon sehr gut gebremst werden. Wird mehr Bremskraft benötigt kann der Mittelfinger zur Hilfe genommen werden.

Aus Sicherheitsgründen sollte man auf keinen Fall mit drei Fingern bremsen, da man dann nicht mehr ausreichend Halt am Lenker hat.

Jetzt viel Spaß beim montieren!

Gruß Sven

Bashguard und Kettenführung – definitiv ein must have!

Mein Bike war keine 4 Wochen alt, da hab ich mich schon dazu entschlossen einen Bashguard zu montieren. Zum einen bin ich auf einem verblockten Trail mit dem großen Kettenblatt an einem Stein hängen geblieben was einen Abflug in den Dornenbusch und verbogene Zähne am Kettenblatt zur Folge hatte, zum anderen hab ich mir zweimal das Kettenblatt in die Wade gerammt was zu ungewollten Tattoos und Schmerzen geführt hat.

Die Auswahl an Möglichkeiten ist beinahe unbegrenzt – kann jedoch schon mal auf zwei Grundsatzfragen reduziert werden. Behalte ich mein großes Kettenblatt oder nicht?

Ich hab mich dafür entschieden auf das große Kettenblatt zu Gunsten zusätzlicher Bodenfreiheit zu verzichten und als Ausgleich das mittlere Kettenblatt mit 32 Zähnen gegen ein neues mit 36 Zähnen zu tauschen. Dadurch wurde die Bandbreite an möglichen Gängen zwar reduziert, ist aber trotz allem noch völlig ausreichend. Das fehlende Kettenblatt macht sich nur bei hohen Geschwindigkeiten bemerkbar. Wer wissen will worauf man verzichten müsste soll beim Fahren auf dem großen Kettenblatt die zwei kleinsten Ritzel auslassen und schauen wie er damit klar kommt.

In Zahlen ausgedrückt:

Übersetzungsverhältnis (Geschwindigkeit bei Trittfrequenz 80)

ohne großes Kettenblatt: 36:11 = 3,27 (33,48 km/h)

mit großem Kettenblatt: 44:11 = 4 (40,95 km/h)

ohne die zwei kleinsten Ritzel zu nutzen: 44:14 = 3,14 (32,15 km/h)

Bei 40 km/h fühlt man sich schon wie ein Hamster im Laufrad, aber man kann eben nicht alles haben 🙂

Nach der Montage des Kettenblatts kann die Kette um zwei bis drei Glieder gekürzt werden, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Damit auf verblockten und holprigen Trails die Kette bleibt wo Sie hingehört kann ich nur jedem empfehlen eine Kettenführung zu montieren. Auch hier gibt es eine Auswahl wie Sand am Meer. Wer das Glück hat an seinem Bike eine ISCG-Aufnahme zu besitzen, kann aus den vollen Schöpfen, für eine Montage unter dem Tretlager muss man schon etwas genauer suchen. Entgegen vieler Aussagen aus einigen Foren konnte ich keinen erhöhten Kraftbedarf durch die Kettenführung feststellen. Sicher lässt sich im Messlabor nachweisen dass trotz Industrielager der Wirkungsgrad des Antriebs um 0,24189% schlechter wird, aber wen das Interessiert der hört auch das Gras wachsen 😉

Zusammengefasst: Wer mehr Bodenfreiheit, eine geilere Optik und zusätzlichen Fahrspaß gegen ein wenig Geschwindigkeitseinbußen auf der Ebene bereit ist zu tauschen, der kommt weder an einem Bashguard noch an einer Kettenführung vorbei. Weil’s einfach ein Tick lässiger ist 🙂

Ride on – have fun

Sie sind da!!!

Lange haben wir darauf gewartet, jetzt sind Sie da! DIE TRIKOTS! Die Lieferung war vollständig und alles ist in der richtigen Größe! Ab sofort werden wir auf den Trails nicht mehr zu übersehen sein!

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Sponsoren und unsere Grafikerin!

Trikotlieferung

Erste Anprobe

Megavideo vom Ima Trail

Hammer Video vom Ima Trail bei La Paz in Bolivien. Rob J. jagt Rene Wildhaber hinterher.

Hier seht Ihr Fahrtechnik in Vollendung und unzählbare Möglichkeiten den letzten Trail gefahren zu sein… Wie krass!

http://www.youtube.com/watch?v=IOZVY7bCS_8

Bikepark Bad Wildbad Jubiläumsbesuch

Zum zehnjährigen Jubiläum haben Gunar und ich es uns nicht nehmen lassen in Bad Wildbad vorbeizuschauen. Wir kamen in den Genuss kostenlose Testbikes von SOLID auszuleihen, darunter ein Mission9 und ein Mission7. Das einstimmige Ergebnis: DER HAMMER! Federweg ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch noch mehr Federweg 🙂 Auf der Weltcup Dohnhillstrecke sind wir an unserem absoluten Limit gefahren, was auch den ein oder anderen Sturz zur Folge hatte. Trotz allem hatten wir beide ein Grinsen im Gesicht wie festgetackert 😉

Anlässlich des Jubiläums waren auch Streckenfotografen unterwegs. Die geschossenen Bilder sind leider erst in ein paar Tagen verfügbar. Ich werde die Bilder schnellstmöglich nachreichen und hoffe dass einige Actionpics dabei sein werden.

Erste Bilder gibts wie immer in der Gallerie.