Begegnung der ungewohnten Art

Strecke: 41km
Höhenmeter: 700hm

Auf dem Weg durch die Wälder rund um Esslingen habe ich durch die Hilfe von zwei anderen Bikern endlich die „Downhill Strecke“ am Katzenbühl gefunden. Die Strecke war zum größten Teil platgewalzt aber das was noch da ist lässt sich trotz allem super fahren.

Auf den letzten Metern wurde wir von eine sehr netten Ordnungshüterin in Begleitung zweier Schäferhunde auf das Landeswaldgesetz und die „zwei Meter Regel“ hingewiesen. In Zukunft sollen Bußgelder in Höhe von 50 – 100€ verhängt werden wenn man auf dieser illegalen Strecke mit dem Bike erwischt wird. Wer kein Bargeld bei sich hat, oder sich nicht ausweisen kann, muss nach Aussage der Ordnungshütering sein Bike abgeben und kann es beim Bezahlen des Busgelds wieder auslösen. Natürlich sind wir sofort abgestiegen und haben dann die letzten Meter über die Wurzeltrails und die Anlieger unsere Bikes geschoben – und zwar solange bis der Meterstab genau 2 Meter angezeigt hat 🙂

Also schön Vorsichtig sein wenn Ihr mit dem Bike unterwegs sein, es kann teuer werden…

Um keinen Ärger zu bekommen werde ich den GPS Track nicht zum Download anbieten, sondern nur das Höhenprofil hochladen.

Höhenprofil vom 29.04.2010

Fahrradträger Thule ProRide 591 auf Audi A2

Hallo Freunde des Radsports,

da ich das nächste Jahr wohl hauptsächlich in Ingolstadt verbringen werde, habe ich mich entschlossen mit einen Dachgepäckträger für mein Auto zuzulegen um den ganzen Dreck meiner Reifen nicht immer im Auto zu haben.

Von Natur aus ist der Audi A2 natürlich nicht mit einer Dachrehling gesegnet, also musste erst einmal ein Grundträger angeschafft werden. Da gab es für mich im Endeffekt nur 2 Möglichkeiten:

  1. Original Audi Zubehör
  2. Thule Grundträger

Ich habe mich schlussendlich gegen den Thule Träger entschieden, da dieser beim recht schmalen A2 auf der Seite übersteht und ich keine Lust auf regelmäßige Kopfnüsse beim Aussteigen habe.

Also habe ich in der elektronischen Bucht einen Audi Träger in sehr gutem Zustand für 110€ ersteigert. Immerhin fast 50€ gespart, der Schwabe…

Zum absoluten Glück fehlt natürlich noch ein geeigneter Fahrradträger. Da Sven schon seit einigen Monaten auch den Thule ProRide fährt und komplett zufrieden ist habe ich mich nach kurzer Recherche im Internet auch für dieses Model entschieden.

Ebenfalls am Elektrostrand habe ich dann ein Doppelpack für 134€ entdeckt und zugeschlagen.

||MONTAGE ||

Die Montage verlief ohne große Probleme. Die Bedienungsanleitung zeigt klar was man wie zusammenbauen muss. Diese Installation kann man gut alleine durchführen.

Um beide Halter in Fahrtrichtung zu montieren muss einer spiegelverkehrt aufgebaut werden. Hierzu befindet sich ebenfalls ein Kapitel in der Anleitung. Ein Drehmomentschlüssel (<10Nm) ist hierzu sinnvoll.

||BELADUNG &  FAHRT ||

Auch die Beladung des Träger klappt einwandfrei. Die 2.4er Alberts passen zwar nicht in die Reifenrille der Halter, können jedoch durch die Befestigungsschnallen fixiert werden. Der unkonventionelle Rahmen des Lapierre Zesty  wird trotzdem durch den Greifarm sicher gehalten.

Mit aufgespanntem Rad darf man bis zu 130 km/h fahren. Bei dieser Geschwindigkeit macht die Halterung noch einen sehr steifen Eindruck und man erweckt auch keine Angst beim folgenden Verkehr. Zumindest schließe ich das aus dem GT2, der heute ca. 7,3 cm von meiner Stoßstange entfernt war.

|| RESUMEE |||

Absolute Kaufempfehlung für den Thule Dachträger. Leicht zu montieren, abschließbar und robust. Was will man mehr…

Sebästschn

Sattelstütze KS i900(-R)

Die absenkbare Sattelstütze i900 von KindShock gibt es in zwei Ausführungen. Zum einen das Modell i900 mit Verstellhebel direkt unter dem Sattel, zum anderen das Modell i900-R mit Remotehebel zur Montage am Lenker. Wie immer gibt’s auch hier Vorteile und Nachteile!

Wer sich für welches Modell entscheidet ist Geschmacksache. Eine kleine Gegenüberstellung findet Ihr weiter unten. Jetzt zum wesentlichen.

Wer kennt das nicht: Der Megatrail liegt vor einem und man ist gerade so im Flow dass man am liebsten weiterfahren möchte – doch zuerst muss der Sattel runter – also anhalten!!

Mit den absenkbaren Sattelstützen ist das kein Problem mehr. Diese lassen sich während der Fahrt stufenlos in einem Bereich von 0 – 125mm verstellen ohne dabei ein spürbares Seitenspiel aufzuweisen. Nach dem Trail lässt man den Sattel einfach wieder in seine Ausgangsposition ausfahren und ist ohne Pause bereit für die bevorstehende Uphill-Passage. Selbst bei starken Verschmutzungen die man sich unterwegs einsammelt, bleibt die Funktion unbeeinträchtigt!

Der Zugewinn an Komfort und Fahrspaß ist beinahe unbezahlbar, aber Achtung das Ding macht süchtig! Man wird sehr schnell dazu verleitet bei jedem kleinsten Gefälle an der Sitzhöhe rumzuspielen… Aber wen interessierts? Wer kann der kann! Genau dafür ist das Teil gebaut!

Ich für meinen Teil will nicht mehr darauf verzichten und werde auch bei der bevorstehenden Alpenüberquerung nicht umrüsten. Man kann ja nie wissen wo der nächste Trail auf einen wartet 🙂

i900

Vorteile:

  • günstiger
  • keine Probleme mit der Verlegung des Kabelzugs
  • kein Kabelzug der am Rahmen scheuert
  • weniger Gewicht für die Fanatiker unter uns

Nachteile:

  • die Hand muss zum Verstellen vom Lenker weg was auf ruppigen Trails nicht immer möglich ist

i900-R

Vorteile:

  • die Hand kann in jeder Situation am Lenker bleiben was zusätzliche Sicherheit verschafft

Nachteile:

  • etwas teurer als die Variante ohne Remotehebel
  • Verlegung des Kabelzugs nicht immer problemlos möglich
  • Kabelzug kann am Rahmen scheuern
  • Mehr Gewicht durch den Remotehebel und den Kabelzug
  • Mehr Platzbedarf am Lenker
  • Einstellung der Zugspannung ist sehr mühselig

Trikots die 2te

Wir haben das Kontrolldesign bekommen und der voraussichtliche Liefertermin ist bekannt! Natürlich will ich Euch das nicht vorenthalten 🙂

So werden die Teile aussehen:

Trikots final

Und am 10.05.2010 sollen Sie verschickt werden.

Ich bin schon Meeega gespannt! Wie gehts euch?

Garmin EDGE 305

Nachdem ich vor zwei Jahren mein Rad ne knappe Stunde durch den Wald getragen und die Orientierung völlig verloren hatte, habe ich mich dazu entschlossen ein Navi fürs Bike zu kaufen. Nach längerem suchen und vergleichen fiel meine Wahl auf den GARMIN EDGE 305 da dieser preislich am attraktivsten war und seine Funktionen für meine Zwecke ausreichend erschienen.

Die Bedienung ist zwar nicht sehr intuitiv, aber nach kurzer Eingewöhnungszeit folgt Sie einer gewissen Logik 😉 Das Aufzeichnen einer Strecke inklusive Puls und Höhenprofil wird durch drücken des Start/Stop-Knopfes gestartet und kann bei Fahrpausen jederzeit unterbrochen werden.

Um die wichtigsten Daten immer im Blick zu haben gibt es zwei Menüseiten mit bis zu 8 Informationsfeldern die individuell angepasst werden können. Neben den wichtigsten Daten wie Geschwindigkeit, Strecke, Fahrzeit, Gesamtanstieg, Puls, aktuelle Steigung und Uhrzeit lassen sich noch viele weitere Daten anzeigen. Was leider nicht angezeigt werden kann ist die aktuelle Temperatur.

Die gefahrene Strecke wird in Form einer Linie auf dem Display dargestellt wobei aber keine Straßen oder teile der Landschaft dargestellt werden. Es kann kein Kartenmaterial auf dem Gerät gespeichert werden wodurch kein Routing von unterwegs aus möglich ist.

Es gibt Programme wie z.B. MagicMaps oder OpenMtbMap mit denen eine Routenplanung am PC möglich ist. Die erstellte Route kann dann ans Gerät übertragen und abgefahren werden. Es besteht auch die Möglichkeit sich an dem zahlreichen Tourangeboten im Internet zu bedienen (www.gps-tour.info, www.gpsies.de) und sich bereits fertige Touren runterzuladen.

Die Übertragung der Trainingsdaten vom Gerät zum PC und wieder zurück ist prinzipiell mit der mitgelieferten Sowtware „TrainingsCenter“ möglich. Die Darstellung der Übersichtskarte und die Auswertung der Trainingseinheiten lassen jedoch sehr zu wünschen übrig. Auch die Übertragung heruntergeladener Strecken ist nur über Umwege möglich. Hier sei auf das wesentlich umfangreichere und kostenlose Programm „SportTracks“ der Firma „ZoneFiveSoftware“ verwiesen. Übersichtliche Trainingskalender und problemloser Import und Export von Trainings- und Streckendaten sind hier möglich. Höhenprofile können direkt in gängige Bildformate und Streckendaten in das offene und lizenzfreie GPS Exchange Format (GPX) exportiert werden. Die Darstellung der zurückgelegten Strecke erfolgt in GoogleMaps und bietet die üblichen Funktionen und Darstellungsweisen.

Die Funktionalität und Betriebssicherheit ist faszinierend und übertrifft jegliche Erwartungen. Der GPS-Empfang ist selbst bei anhaltendem Regen oder im tiefsten Wald unter Baumdächern kaum beeinträchtigt. Die Positionsbestimmung nach dem Einschalten erfolgt nach maximal 1-2 Minuten. Die Akkulaufzeit beträgt ca.12 Stunden beim Betrieb mit Pulsmesser und ist somit ausreichend für fast jede Tagesetappe. Für Mehrtagestouren empfiehlt es sich ein Ladegerät im Rucksack zu haben. Bei längeren Pausen kann man das Gerät abschalten und so den Akku schonen. Die Tagesetappe kann nach dem erneuten Einschalten fortgesetzt werden.

Vor ca. einem Jahr hatte der integrierte Akku einen Wackelkontakt wodurch das Gerät auf verblockten Trails oder kleinen Sprüngen kurz ausging. Da ich mich noch innerhalb der Garantiezeit befand wurde mir das Gerät innerhalb von 5 Werktagen komplett Getauscht und erneut 2 Jahre Garantie gewährt. Vorbildlich!

Die Befestigung am Lenker oder am Vorbau erfolgt durch das mitgelieferte Montagematerial. Selbst auf ruppigen Trails und bei Sprüngen oder Stürzen bleibt das Gerät wo es hingehört.

Fazit: Klein, handlich und robust ist der EDGE 305 für alle GPS-Einsteiger die auf integriertes Kartenmaterial und Temperaturanzeige verzichten können die richtige Wahl.

Trailscouting in Esslingen

Auf der Suche nach neuen Trails in und um Esslingen und nach neuen Möglichkeiten um den Wald ums Jägerhaus zu erreichen, habe ich heute die Auffahrt über Plochingen und Stumpenhof getestet. Leider ohne Erfolg! Den Umweg über Plochingen hätte ich mir sparen können, da ich zum Schluss an der gleichen Stelle gelandet bin wie wenn man in Altbach hochfährt.

Im Wald oben gings den bekannten Weg in Richtung Mülldeponie um zwischendurch am Kernenturm vorbeizuschauen. Von dort aus gings zur Katharinenlinde wobei ich endlich entdeckt hatte wonach ich gesucht habe – EINEN SINGLETRAIL DEN ICH NOCH NICHT KANNTE!

Leider war es schon zu spät um ihn zu testen, aber er sieht extrem vielversprechend aus 🙂 Sobald ich Zeit zum testen hab werde ich natürlich darüber berichten.

Hier das Höhenprofil

und die GPS Daten.

http://www.less2m.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/gps.gif download: Tour_20100415 ()
added: 15/04/2010
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description: Trailscoutingtour

Testbericht – Shimano AM 50

Eins vorab: Der Schuh klebt wie Sekundenkleber an den Pedalen! Bereits nach den ersten Metern war ich vom enormen Grip durch die Vibram-Sohle begeistert. Egal ob auf Trails oder beim normalen Treten, die Füße bleiben an den Pedalen.

Die Schnürung des Schuhs kann unter einer Lasche mit Klettvershluss versteckt werden, somit können sich die Schnürsenkel nicht in der Kurbel verfangen und der Fuß ist zusätzlich vor Steinschlägen geschützt. Auf der Schuhinnenseite gibt es einen zusätzlichen Knöchelschutz.

Durch eine austauschbare Platte in der Sohle kann der Schuh unterschiedlich hart gefahren und so auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Durch die griffige Sohle vermisst man selbst bei längeren Uphilltouren die Klickpedale nicht. Ob die Schuhe für eine mehrtägige Tour in den Bergen geeignet sind kann ich noch nicht beurteilen, werde aber frühstmöglich darüber berichten!

Wer feiern kann…

… der kann auch auf die Teck fahren! Nach einer etwas zu kurzen Nacht haben sich Basti und ich auf den Weg gemacht mit dem Ziel die Burg Teck zu erreichen. Nach dem ersten Anstieg am Ende des Tiefenbachtals hat keiner von uns daran geglaubt dort jemals anzukommen 🙂

Der Puls war bereits auf der Ebene im anaeroben Bereich, aber abgemacht ist abgemacht und darum Augen zu und durch! Die Auffahrt zur Burg erwies sich als doppelt schwierig, da man zum einen mit dem Berg kämpfen und zum anderen ein Uphillslalom um die vielen Fussgänger fahren musste.

Vielleicht sollten wir nächstes Jahr am Karfreitag einfach zu Hause bleiben, oder eine Tour fahren bei der nicht so viel Tourismus zu erwarten ist.

Trotz allem wars ne Megatour mit trockenen Trails und einer herrlichen Abfahrt über eine Schaafweide unterhalb der Burg.

Wie immer, hier das Höhenprofil (590hm / 27km)

Höhenprofil

und die GPS-Daten zum Download

http://www.less2m.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/gps.gif download: Tour_20100402 ()
added: 03/04/2010
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description: NT,Tiefenbachtal,Teck